Dramatischer Himmel … trotzdem trocken geblieben

P1060724Damit war nicht zu rechnen: 2 Stunden fahren ohne einmal so richtig unter die Dusche zu kommen – das war bei dieser Wetterlage eher unwahrscheinlich.

Aber der Wettergott war uns hold. Es hat geklappt. Eine schöne Tour zu viert. Über Westig, Königsberg hoch, Küche, Lägertal, Danzturm, Iserlohner Fahrradweg, Seilersee, Bismarckturm, Landhausen und ab in die Kneipe. Als Gastfahrer war mein Schwager Andreas aus Hamburg mit. Auf Karls “altem” Rad. Hat ihm Spaß gemacht – wohl dem, der solch einen Schwager hat!

Dort angekommen konnten wir beglückt feststellen, dass unser Bruchpilot Matthias bereits wieder schmerzfrei “König Ludwig” trinken kann. Das lässt hoffen. Zumal er keinen Helm dabei auf hatte.

Die Tour und ihre Daten.

WordPress; ein Blog mit sieben Fragezeichen oder etwa mangelnde EDV-Kenntnisse?

In regelmäßigen Abständen verweigert mir “Wordpress” eine Zusammenarbeit. Voller Energie werfe ich meinen Computer an und stelle fest; es funktioniert mal wieder nicht. Kommentare dürfen geschrieben werden, aber eine Arbeit als eigenständiger Redakteur wird häufig verweigert. Das hierfür notwendige Menü kann nicht aufgerufen werden. Am Vorabend war es noch da – nun aber hat es Urlaub oder ist einfach weg.

Trotz meiner umfangreichen EDV-Fachkenntnisse – aus Sicht eines sozialpädagogischen Rentners- ist es dann fast immer der Fall, dass ich den Knopf “Hilfe” drücken muss. Ein  Glück, dass es für diese Fälle unseren EDV-Fachmann  gibt.  Also an´s Telefon; Lutz anrufen.

Diesmal hat es nach längerem  telefonieren und ausprobieren geklappt und die Kiste wurde wieder flott gemacht. Es kann aber auch sein, dass ich Lutz zum Espresso einlade und die Situation vor Ort geklärt werden muss. In der letzten Zeit war dies häufiger der Fall.

Zwischendurch wird dann auch noch Rad in den umliegenden Bergen gefahren, was wesentlich stressfreier ist und mehr Spaß macht.

Ein Glück, dass Lutz so ein netter Kerl ist und auch die notwendige Zeit mitbringt.

Danke!!!!

 

Jungens!

so____Morgen müssen wir uns erst einmal den Schreck der letzten Woche aus den Knochen fahren. Tun wir, oder?

Matthias kommt um 20:00 Uhr auf`n Bier in das Vereinsheim. Und wir drehen vorher eine Runde. Wir haben auch einen Gastfahrer: mein Schwager Andreas aus dem hohen Hamburger Norden will sich mal den Balver Wald anschauen. Sowas haben die ja nicht. Er schwingt seine langen Beine auf Karls “altes” Rad – das passt ihm. Um Kondition und Kampfkraft brauchen wir uns bei ihm ohnehin keine Sorgen machen.

Bis morgen um 18:00 Uhr – und von Josef hören wir uns gerne dann mal an, wie Alpe d`Huez die Oberschenkel und die Bronchien beansprucht! Bin mal gespannt, wo er überall den Himmel berührt hat.

Lutz

Das war jetzt alles andere als schön …

… wir haben uns eigentlich alle sehr gefreut. Es war warm und sonnig – und unser Mittwoch-Ausflug zu viert, Karl, Matthias, Finno und Lutz,  war von guter Laune geprägt. Karl war gerade aus dem Urlaub zurück – Matthias auch, allerdings war ihr Urlaub durch einen plötzlichen Krankenhausaufenthalt seiner Mutter deutlich verkürzt. “Na, dann komme ich beim Fahren mal auf andere Gedanken”, so seine Idee.

Wir sind also zu einer recht großen Runde gestartet – Deilinghofen, Übungsgelände, Apricke, Hüingsen, Lendringsen, dann auf der “anderen” Seite des Hönnetals hoch, Böingsen, Asbeck, Eisborn und wieder runter Richtung Hönnetal, Reckenhöhle.

Und genau auf dieser Abfahrt ist es dann passiert: an einer Asphalt-Schwelle auf der asphaltierten kleinen Straße bergab hat es Matthias wohl den Lenker aus der Hand geschlagen und es hat ihn mächtig auf den Asphalt gehauen. Da es bergab ging, wir ungefähr 30 km/h gefahren sind, war die Rutschpartie erst nach vielleicht 15 Metern beendet. Der Helm hat den ersten Aufprall zwar abgemildert – trotzdem muss er einigermaßen heftig gewesen sein. Unsere erste Befürchtung – eine Verletzung seiner Wirbelsäule – hat sich zum Glück nicht bestätigt. Der herbeigerufene Rettungswagen hat ihn ins Krankenhaus Hemer gebracht – dort wurde dann klar, dass eine mächtige Gehirnerschütterung auch das Erinnerungsvermögen beeinträchtigt hat – erst Stunden später kam es dann bruchstückhaft zurück. Von den Schmerzen an der Schulter und den Hautabschürfungen mal abgesehen..

Wir restlichen drei sind dann schweigend und mit wenig gutem Gefühl Richtung Mettgenpin gefahren. Das Bier hat auch nicht so wie sonst geschmeckt. Erst spät abends konnte Anke dann aus dem Krankenhaus die etwas beruhigende Mitteilung geben, dass er in guter ärztlicher Obhut ist und nach einer Untersuchung im CT keine weiteren Verletzungen am Kopf festgestellt wurden.

So sieht es aus: die Schulter wird einige Zeit der Rekonvaleszenz brauchen, die erheblichen Abschürfungen an Armen, und Beinen auch und bis der Gesamtzustand wieder auf Normal Null ist, das wird nicht morgen sein. Die gute Nachricht: das ist alles “halb so schlimm” – verglichen mit dem, was hätte passieren können.

Was lernen wir daraus? Das, was wir immer schon wissen: ohne Helm zu fahren, das ist purer Leichtsinn.

War also eigentlich eine wunderbare Tour, alles hat gepasst, Wetter, die Strecke und die Laune – der Sturz von Matthias hat uns dann allerdings doch vor Augen geführt, wie schnell so etwas passieren kann …

Von hier aus noch einmal gute Besserung und bis Freitag beim Honigschleudern!

Hier noch ein paar Fotos – auf die mit dem Rettungswagen verzichte ich mal.

Dies ist die Tour.

Passiert ist der Sturz in dem Waldstück vor Erreichen der Strasse durch das Hönnetal/Binolen.

Unter Palmen

Es ist echt brutal. Südtirol gibt alles: es ist gerade 16 Uhr und das Thermometer zeigt 37 Grad,  um 19 Uhr waren es gestern immer noch 30 und nachts bleibt es tropisch. Der Pool gleicht einer Badewanne, ist aber trotzdem der beliebteste Platz. An Radfahren oder Wandern ist momentanen nicht zu denken.  Trotzdem sind wir heute in Meran auf Sissis Spuren  gewandelt. Der Garten von Schloss Trauttmannsdorf ist eine Pracht. Vielleicht könnte Anja in den zwei Wochen unseren Garten entsprechend umgestalteten. ..?

Anschließend ging’s auf dem Sissipfad unter lautem Murren in die kochende Kurstadt, wo ein sahniges italienisches Eis die Gemüter der Töchter wieder etwas abkühlte. Mehr war nicht drin – der Hotel-Pool rief…

Euch wünsche ich morgen eine weniger heiße Ausfahrt mit reichlich Fahrspaß!

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50 km Mannschafts-Zeitfahren bei hoher Luftfeuchtigkeit

So ist das eben beim Mannschafts-Zeitfahren. 9 FahrerInnen starten – und halten so lange wie möglich zusammen – weil man eben mehr an der Spitze “im Wind” wechseln kann – und damit letztlich schneller als mit acht ist. Im Ziel allerdings werden dann nur 8 FahrerInnen gezeitet – der 9. kann vorher “auspendeln”.

Jetzt zu unserer Tour vom Sonntag:

Die Emscher immer fest im Blick – die gewaltigen Ausmaße des Phoenix-See umrundet – Freiheit auf Phoenix-West gesehen und dann: der Blick findet das Westfalenstadion, die Kathedrale des Revierfussballs.

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Danke Lutz!

Die Jungs haben Kettenfett unter den Nägeln und die Frisuren der Damen sind ruiniert. Wie konnte das passieren? Nun, zum einen hat es leider auf unserer “Ausfahrt mit Damen” etwas geregnet, zum anderen meinte Yogi, er müsse zweimal die Luft aus seinem Hinterreifen entweichen lassen. Am Ende sind nur acht von zehn Radler am Ziel angekommen. Aber das wird Euch Lutz sicher in seiner ausführlichen Tourbeschreibung noch berichten. Ich will hier nur sagen: Vielen dank Lutz, du hast eine sehr schöne und interessante Tour ausgearbeitet und uns klasse geführt.

Übrigens: Wir duzen uns auch wieder.

Andy (nicht auf Cubi Blue) auf Black Cubi
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Ausflug

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An einer der letzen Mittwoch-Touren

Für unseren Ausflug am Sonntag sende ich Euch und Ihnen, Herrn Reitmajr, die wesentlichen Informationen.

Das Teilnehmerfeld besteht aus

Inge und Georg (kommt nach) – Marion und Finno – Melani und Herr Reitmajr – Anja und mir.

Anfahrt: wir wären gerne mit dem Zug gefahren. Geht aber gerade nicht. Schienenersatzverkehr ….

Treffpunkt: Phoenixsee in Hörde – genau hier auf dem Parkplatz von “Lucky Bike” – erkennt man auf der Google-Karte südwestlich des Sees.

Abfahrt ab Treffpunkt: 9:30 Uhr

Tour:

1. Schönheiten des Phoenixsee – die Emscher im neuen Bett – die Weiten von Phoenix West – Wir nähern uns der Südtribüne – Bergwertungen in Richung Uni – Die Emscher suchend – Revierpark Wischlingen und die Tristesse der Bergsenkung – verschlungene Pfade in Richtung Bövinghausen Zeche Zollern (bei km 23)

Mahlzeit! Um 12:00 Uhr ist auf Zeche Zollern im Pferdestall ein Tisch bestellt. Wir brauchen dann keinen Museumseintritt bezahlen – nur ein Obolus von 1,- € p.P. ist fällig, um das Gelände zu betreten. Aber natürlich können wir auch die Zeche anschauen.

2. Sauerland meets Huckarde – größte Indoor-Kletteranlage Deutschlands – dann Kokerei Hansa. Hier gibt es die Möglichkeit, um 14:00 an einer Führung teil zu nehmen – oder aber individuell mit Audioguide Teile des Geländes zu erkunden (bei km 35)

3. Der Dortmunder Norden mit seiner spröden Schönheit. Huckarde – Kanal – Fredenbaumpark – Münsterstrasse – Mallinckrodtstrasse – Borsigplatz – Kaiserviertel – hier gibt es überall Gelegenheit, nett einen Café zu erwerben – Gartenstadt – Phoenixseee (bei km 48)

Bis Sonntag!

Rain men – oder “wieviel Wasser saugt eine Socke?”

Die Geschichte ging damit los, dass Andi eigentlich gerne Mittwochs um 17:00 Uhr anruft, um mit einem etwas wehleidigen Unterton kund zu tun, dass es heute doch (wahlweise) “etwas zu warm”, “zu kalt”, “zu unbeständig” oder ähnlich sei, um Mountainbike zu fahren.

Mit dieser Methode hat er schlechte Erfahrungen gemacht – ich quatsche ihn dann immer so zu, dass er sich schließlich doch zu Cuby Blue in die Garage runterquält, sich dort kurz murmelnd entschuldigt – und auf dem steilen Parcours erscheint.

Das war gestern anders: jetzt macht er das ganz lapidar mit einer schnöden SMS. Er könne nicht und wünsche noch viel Spaß.

Den hatten Finno und ich dann auch. Nachdem wir dann eine gute Stunde kräftige Anstiege im Bereich des Lösseler Tales Richtung Wixberg bewältigt haben – letztlich dann “von oben” den Regen haben durch`s Tal ziehen sehen ….

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hat dieser uns dann im Wald erwischt. Nun bietet solch ein Wald zwar zunächst Schutz vor Regen, aber nicht wirklich lange. Blöderweise regnete es lange – und kräftig. Was zu dem Ergebnis führte, dass wir uns, sowieso bereits nass in strömendem Regen durch die Wasserbäche des Lösseler Tales in Richtung Finnos Heimat ” Auf der Emst ” verabschiedeten. Nach ausgiebigem Trocknungsprozess hat Marion uns dann ein wunderbares Abendbrot kredenzt. Weißbier sowieso. Und anschließend hat mich Finno dann neu eingekleidet – ich bin also als “Finno 1984” verkleidet – aber trocken! – nach Hause gefahren.

Andi hatte schon recht. Er hat vermutlich den Tauchsieder in seinen Pool gehalten und eine Art Saunarunde eingelegt. Das sag`ich alles Cuby Blue!

Die Regenwaldtour in Daten.