..werden den Reiseantrittswiderstand hoffentlich bis Sonntag brechen. Dann
können wir dem Wirt unseres Herzens mal zeigen wieviele Helden wir wirklich sind.
Und er muß noch nicht mal feudeln hinterher.
Oder gibts ostwestfälischen Grünkohl in den Katakomben des Direktoriums ?
Schließlich wird da schon fast so lange drüber salbadert wie über unsere Satzung, welche, da bin
auftragsgemäß wenig zuversichtlich, wohl auch in 2019 nicht das Licht der Vereinswelt erblicken wird..
Monat: Februar 2019
Heureka
Schon Jahre sinne ich darüber nach, ob und wenn ja, wie man dem Phänomen auf die Spur kommen kann, dass der Treffpunkt am Vereinsheim – wahlweise am Sonntag oder Mittwoch – höchst unterschiedlich frequentiert wird. Klar, jeder hat schon mal Termine und gelegentlich hat der eine oder die andere auch einen im Tee, aber da bleibt dann immer noch ein erkleckliches Maß an Unverbindlichkeit, dass dem Heldenclub nicht gut zu Gesichte steht.
Wie stellt man es an, dieses Phänomen zu erforschen, kann man auch das entschuldigte Fehlen mit einschließen und wie soll man ein solches Forschungsprojekt nennen? Den Fragen wollte ich schon immer mal nachspüren.
Und da sitze ich heute stundenlang im Planungsausschuss, ereifere mich hier und da und denke immer wieder, was soll das alles mit der Politik und was sind das doch alles für Aaaaaaa-nfänger
Aber da, bei der Diskussion zum frischen Radwegekonzept (hört hört!) erfüllt sich das Leben des Radbegeisterten und auch der Politiker lernt, dass alles am Ende doch seinen Sinn hat und sich Kreise schließen, von denen man bisher dachte, dass es sie überhaupt nicht gibt! Den Forschungsgegenstand gibt es längst und auch Strategien, mit denen man diesem Phänomen wirksam entgegentreten kann. Auf den gut 250 Seiten des Konzepten scheinen sie immer wieder durch und das Ganze kumuliert in dem Wort
R E I S E A N T R I T T S W I D E R S T A N D
Den gilt es zu reduzieren, dann ist der Rest ein Klacks, mag die Nacht noch so anstrengend gewesen sein, die Gattin noch so nörgeln und wetter.online noch so wilde Horrorszenarien prognostizieren
Wenn es den Wettbewerb um das Wort des Jahrhunderts gäbe, diese präzise Kurzformel des Quengelns, nochmal Rumdrehens, des entzündeten Innenohrs, der Verspätung der Kreisbahn, und und und, hätte ihn schon gewonnen, obwohl noch 81 Jahre fehlen – zumindest im Heldenclub.
Nun aber eifrig lieber Direktor, das Konzept zur Hand, Experten befragen und – so eine Zentralforderung der Gutachter – den Prozess mit reichlich Öffentlichkeitsarbeit begleiten, dann erscheint das Feld vollzählig!

Atta`s großer Tisch
Drei Helden haben sich nur im Pkw gegen die Wassermassen gestemmt und nach Menden durchgekämpft. Zwei von den Gratulanten allerdings hat dieser Geburtstagsvormittag bei Atta zu Titanen gemacht: per Rad erreichten sie das rettende Ufer an der Waldemei, der Lehrer mit dem Novizen.
Wobei man wohl erwähnen muss, dass auch Glück im Spiel war: die Orientierung dieser Superhelden hätte sie durchaus auch nach Fröndenberg führen können. Hemer – Menden in einer Stunde ist beachtlich – und nur schwer desorientiert möglich. Aber gut: Brille feucht, Hintern auch … da kann man sich schon mal verfahren.
Bei Atta gab’s am Küchentisch mit biblischen Ausmaßen und ebenso biblischem Gewicht zum Geburtstag erfrischende Getränke, warme Suppe und vitaminhaltigen Digestif von der beliebten herbstlichen sauerländischen Wiese.
Schwierigstes Geläuf stellt Helden auf harte Probe…
Uns erwartete gefrorener Ex-Schneematsch, der die Mäntel quälte und mit seinen unegalen vereisten Spurrillen selbst erfahrenste Pedalisten zu Radsaltos animierte. Siehe Andy, der sich nun über eine gewisse Syncronisation seiner fußballgeprellten Rippenpartie freuen kann.
Gestürzt sind glaub ich alle…. aber : Ende Gut, alles gut. Letztlich konnten wir uns bei Amarettokakao und Kaltgetränken zu einer schönen Tour gratulieren.
Und einen freundlichen Schäferhund samt Frauchen haben wir auch noch getroffen.
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