Es ist zum Abheben und zum Heulen

Der Herr Direktor und alle Schönwetterfreunde haben natürlich recht. Die Sonne scheint so hell, als würde Petrus über die aufgeregten Corona-Menschlein lachen; und der Himmel ist so klar und blau, dass das Weitgucken schon wehtut. Bei diesem Wetter springen sogar die Fahrräder vor Freude übers Fachwerk. Gesehen und festgehalten auf unserer “Silberhochzeitswanderung” am Dienstag im lieblichen Repetal nahe der Biggetalsperre. Ja, Natur und Eheweib waren auch nach 25 Jahren wunderbar. Doch als Feuchtigkeitsbeauftragter war es trotz Proviant im Rucksack eine Qual. An all den wunderbaren Gasthöfen, Hotels und Biergärten vorbeizuwandern ohne einkehren zu können ist schlichtweg Folter. Die weißen Fahnen mit dem bekannte Durst-Lösch-Zeichen wehen zwar hier und da, aber Türen und Fenster sind verriegelt und verrammelt. Totenstille. Lange kann das der zivilisierte Mensch nicht mehr aushalten… Es drohen handfeste Proteste, Plünderungen und die Stürmung von Gebäuden, in denen Fässer lagern und Zapfhähne darauf warten, Gläser zu füllen. Wenn der Ball im Mai wieder rollen darf, dann müssen auch die Wirte wieder an die Hähne.

Dat Leben muss ja irjendwie weiterjehn!

Aerosol-isten

Als wolle uns der liebe Gott etwas mitteilen: das Wetter und die “erwachende” Natur sind doch fast unwirklich schön im Moment, oder?

Gestern sind wir eine größere Runde gefahren. Zwischenzeitlich habe ich mal das Telefon zum Fotografieren genutzt. Das hat zwar gewackelt – ist aber nicht hingefallen. Schon mal ein sehr schöner Erfolg!