Herbstausflug mit Sternrenette

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Wunderbares Herbstwetter. Ruhige Luft. Sonnenschein. Glasklare Aussichten von den Sauerländer Höhen. Josef und ich haben das genossen. Auch die Wege haben mitgespielt. Verhältnismäßig trocken – bis auf ein kleines Teilstück auf dem Heimweg in direktem Anschluss an die neue Wispa-Wiese in Deilinghofen. Dort stand die Matsche wegen einer Baustelle klebrig, kackebraun und kniehoch. Baaa!

Silvia , ihre beiden Töchter und verschiedenste kleine aufgeregte Hunde können das bezeugen – sie haben das klebrige Unterfangen mit ansehen müssen …

Aber vorher standen Highlights auf dem Routen-Programm: Hüingsen – Lendringsen – Asbeck mit Steinbruch und pittoreskem Silbersee.

Dort, wo die Tiegel Eisborn und Horst verschmelzen, dort stand sie dann, die Sternrenette in voller Pracht auf der Märkischen Streuobstwiese. Wohl zugehörig dem Bauernhof “Schulte vom Dingsbums”. Ein paar davon durfte man sicher mitnehmen. Ganz klar.

Bei solch trockener Herbstluft soll man ja viel trinken. Haben wir dann auch gemacht. Im Vereinsheim. Und unsere älteren Freunde am Tisch mit dem Dackel “Robbie” waren auch ganz doll froh, dass “die Radfahrer” wieder da sind. Hatten sich Sorgen gemacht, den ganzen Sommer hat sie niemand von uns beim sonntäglichen Schoppen unterstützt.

Aber jetzt sind wir wieder da. Und unser runder Tisch in der Sonne ist auch frei!

Ker, wird das eine Wintersaison!

Hier die Rundenstatistik – ganz schöne Runde, woll?

Der Erlebnisaufsatz: Rudelradeln im Bergischen – ein Nachtrag

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Das waren ja schöne Versprechen: “eine steigungsfreie” Tour und so. Gut, hab ich gedacht, wenn Lili und Lea mitkommen, dann will ich es auch versuchen. Wir mussten auch gar nicht lange warten, Barbara und Josef haben Lutz und mich samt Rädern fast pünktlich abgeholt und als wir am verabredeten Treffpunkt ankamen, war das sauerländer Rudel vollzählig. Etwas länger warten mussten wir auf Melani, die gleich am ersten Berg einen technischen Defekt am Rad hatte und alle Männer der Gruppe damit beschäftigte, diesen zu beheben. Nach zahlreichen kleineren Anstiegen, bei jedem von ihnen versicherte mir Matthias, dass es der letzte sei, ging es dann auf die Balkantrasse und von nun an wirklich ganz lange bergab – bis zum “Natur Gut Ophoven” mit Trödel, Bio-Leckereien und einem schlecht funktionierenden Automaten für Blumensamen, der die Tütchen nur widerwillig gegen Geld rausrückte. Lili hatte – als es weiterging – einen neuen Schal und Andi war froh, seinen Geldbeutel, den er kurzzeitig Melani überlassen hatte, wieder in seiner Hosentasche zuhaben. Entlang der Wupper, auf malerischen Waldwegen, ging es dann zurück – mit einer kleinen Kaffeepause auf der grünen Wiese. Kurz vor dem Ziel hieß es nochmals kurz Warten – am “Sessellift” über die Wupper rauf zum Schloss Burg – wirklich ein Erlebnis – besonders für Barbara – die Herren haben natürlich den Berg bevorzugt. Das war wirlich ein schöner Tag, der mir in Erinnerung geblieben ist. Vielen Dank an Matthias und Anke und Josef und Barbara. Anja

Vergiss das Frühstück am Sonntag!

Matsch

10:00 Uhr Mettgenpin.

Mit Rad. In Radklamotten. Scheiss was auf den Regen oder die Kälte. Hart, männlich und unverwundbar. Kräftezehrende Anstiege, temperaturraubende Abfahrten, ekelerregende Schlammpassagen ….  wie kommst Du da je wieder raus?

Jungens, da lachen wir drüber!  Es ist Sonntag und wir sagen, wo es lang geht. Wir  – und zwar nur wir. Zunächst bergauf und Stunden später ins wohlig-warme Vereinsheim.

Riechst Du auch schon den Bratenduft, der Dich empfängt, wenn Du später zuhause bei Deiner Liebsten Fragen beantworten sollst? Etwa die nach der Sinnhaftigkeit solcher sonntäglichen Unternehmungen. Dann weißt Du genau, was Du zu antworten hast. Ein Mann muss eben tun, was er tun muss.

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Existenzgründung mit Quittengelee gefällig?

Save your local dealer – “Heimat shoppen” – oder sonstwas. Alles ist jetzt möglich.

Wenn wir also am Mittwochabend ein Bier trinken, könnte ich auch die ein oder andere Quitte mitbringen. Ist jemand daran interessiert, sich im Food-Bereich selbstständig zu machen?

Ein denkwürdiger 3. Oktober entlang einer Grenze, die als “Grünes Band” erhalten bleibt


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Bad Steben. Sonne satt am Tag der Deutschen Einheit. Es ist ein schöner Zufall, dass mich die Rentenkasse zum 25. Jubiläumstag nur ein paar Kilometer von der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze entfernt zum Absolvieren eines Fitnessprogramms eingeladen hat. Weniger zufällig hat an diesem warmen und klaren 3. Oktober 2015 unser Wanderführer Lothar die Samstagswanderung des oberfränkischen Wandervereins ab Bahnhof Bad Steben ausgewählt. Über Carlsgrün führt Lothar die Schar der Gäste, die aus mehreren “Anstalten” der etwas morbide wirkenden 4000-Seelen-Gemeinde zusammengekomen sind, ins Tal der Thüringischen Muschwitz. DSCN7024Jenem Grenzflüsschen, das einst besser bewacht wurde als die Kronjuwelen der englischen Königin. 11 Kilometer wandern wir durch hüglige Landschaften, über Wiesen und durch Wälder und genießen immer wieder die Fernsicht bis hin zum Thüringer Wald. Bad Steben liegt auf 600 Meter und ist damit das höchst gelegene bayerische Staatsbad.DSCN7029

Unterwegs hat Lothar, der drahtige ältere Herr, eine Menge zu erzählen. Von der Ski-Springschanze, die vor ein paar Jahren gesprengt wurde, weil der Verein sich aufgelöst hat, von dem Weinberg, der anschließend auf dem Schanzengelände angelegt wurde, von der Erzförderung rund um das heutige Bad und nicht zuletzt von den Vorfällen an der ehemaligen Grenze, die wir jetzt erreichen und auf der wir entlang wandern. Das Grüne Band ist heute ein Naturschutzgebiet. Damit es nicht von Strauch und Wald eingenommen wird und für immer verschwindet, halten Schafe die Vegetation klein und sorgen so dafür, dass der Grenzverlauf auch zukünftig sichtbar bleibt. Keine Spur mehr von Stacheldraht, Selbstschussanlagen und Wachtürmen. Natur pur. Nur einige Reste von Panzersperren und die Betonplatten, auf denen die Grenzer in ihren Geländewagen Tag und Nacht patrouillierten, zeugen noch von einer Zeit, in der über 1000 Menschen bei Fluchtversuchen an der Deutsch-Deutschen Grenze ihr Leben ließen.

Aber es gab auch Glücksfälle, wie Lothar zu berichten weiß. So wurden eines Nachts unweit von Bad Steben zwei Kinder aufgegriffen, die berichteten, dass sie mit ihrem Vater über die Grenze geflohen seien. Sie hätten es geschafft, aber der Vater läge angeschossen auf dem Grenzstreifen. Damals, so Lothar, habe sich ein Bad Stebener Arzt auf die Suche gemacht und den Mann auch gefunden. Als er sich dem Verletzten näherte, hätten die Grenzer gedroht, auch auf ihn zu schießen. Mit den Worten “dann schießt doch” sei der Arzt zu dem Verletzten gegangen und habe ihn in den Westen geschleppt. Geschossen wurde auf die Männer nicht mehr. Wohl eher ein glücklicher Einzelfall.DSCN7028

Heute, am Sonntag, führt unsere Wandertour ins etwas weniger geschichtsträchtige Höllental. Übrigens: Hier oben in den Wäldern sind auch jede Menge Radler unterwegs. Von Kulmbach bringt täglich ein Radbus die Sportler und ihre Maschinen hier hinauf, wo sie sich auf den Waldwegen austoben können und anschließend hinab ins Tal rasen.

Ich hoffe, ihr sitzt heute auch fest im Sattel. Daher wünsche ich Euch eine schöne Sonntagstour.Unbenannt

P.S.: Als Beweis dafür, dass ich im Frankenland nicht nur körperlich, sondern auch geistig rege bin, habe ich einen Auszug aus unseren in naher Zukunft greifenden Statuten beigefügt.

Frankenwald an Sauerland – wo bleibt die Wupperstory?

Hallo liebe Radfreunde,

es hat den Anschein, als wäre meine Kommentierung nicht angekommen. Daher muss ich jetzt auf die ganze Seite gehen. Zur Erinnerung an unsere schöne Tour am vergangenen Samstag habe ich ein paar Bilder hochgeladen. Lutz wird noch mehr geschossen haben und Anja findet die richtige Worte. Ich bin gespannt…DSCN7011

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Schlamm, Wald und Wiesen … halali am Waldrand

Für eine Mittwochabendsrunde war das Rad ordentlich eingesaut.

Der erste Versuch, den Weg oberhalb des Märchenwaldes Richtung Hönnetal zu fahren ist zwar nicht gescheitert, war aber von fies-rutschigem und ordentlich rumsauenden Bodenbelag gekennzeichnet. Der darauffolgende Ausweg, einen Waldweg Richtung Apricke zu finden, der nun endete in tiefem Schlamm und Morast. Plus folgender erheblicher Wiesenquerung bis zur Burg Klusenstein. Dies dann noch begleitet von Querfeuer wild gewordener Jäger, die eine vermeintliche Wildschwein-Rotte in einem Maisfeld wähnten. War schon ein wenig Glück dabei, dass sie nicht auf Wildschweine in Radtrikots geschossen haben… man weiss bei denen ja nie, wieviel sie schon getrunken haben …

Jedenfalls sind wir schwer verdreckt und im Schutze der Dunkelheit im Mettgenpin angekommen – bei Weissbier sammelten sich die Themen um den kommenden Sonntag und andere Dinge von immenser Bedeutung:

  1. Das Bergische Land im Familienmodus – dazu ist alles von Matthias beschrieben worden.
  2. Das Heldenfahren am 24./25.10. Es fahren mit: Karl, Andreas, Finno, Matthias, Martin, Jogi, Josef und Lutz. Soll heissen: Karl bucht 4 Doppelzimmer in einem einschlägigen Fachbetrieb. Abfahrt wird am 24.Oktober ca. 8:45 Uhr ab Fröndenberg Bf. sein.
  3. Umstellung auf das sonntägliche MTB-Treffen. Dies war also gestern die Mittwochs-Abschlussfahrt. Es wird zu dunkel. Die Wintersaison startet am Sonntag, 4.10.2015 um 10:00 am Mettgenpin!

Die gestrige Tour und ein paar Fottos:

Ein Freitagnachmittag im Hemeraner Licht

Schön war`s am Freitag. Alleine durch die Auen. Angenehm warm.Tolles Licht. Wollte einfach eine Runde drehen – und habe am Ende der Tour endlich mal gesehen, wie wir unserem Wispa gedenken. In Form der Bäumchen auf der Streuobstwiese in der Nähe des Felsenmeeres und – schöner noch – im Westiger Park. Eine schlicht-schöne Stele und ein aufrechter junger Baum.

Vielen Dank an Josef und alle Beteiligten.

Hier meine Tour und ein paar Licht-Impressionen aus meinem Telefon.