Eine wundervolle Tugend

Der Ruhri betoniert einfach Bügel ein, im Süden der Republik sehen Anlehn- und Ankettplätze für Räder so aus. Einfach schön, oder…?

Liebe Fahrradfreunde in der Heimat,

bevor ihr euch am Mittwoch bei Wind und Wetter auf den Weg macht, möchte ich euch von den widrigen Verhältnissen im Breisgau berichten. Hier kann man sich nun wirklich auf gar nichts verlassen. Am Montag war Schietwetter überm Kaiserstuhl angesagt. Daher sind Mella und ich den ersten Urlaubstag vorsichtig angegangen. Bloß nicht zu weit vom Hotel entfernen, war die Devise. Mittags mussten wir im Straßencafé bei gekühltem Weißburgunder zur Sonnenmilch greifen.

Gestern überquerten wir im Sattel mal eben den Kaiserstuhl. 0,7 Sonnenstunden waren angekündigt. Den lieben langen Tag war der Planet bei uns und hat uns schwitzen lassen.

Aber nicht nur das Wetter bietet hier schöne Überraschungen, sondern auch die Stadtplaner von Breisach (siehe Foto mit Dame) und der Lyrikpfad rund ums Dorf. Dabei hat mir der gute alte Goethe mal wieder besonders gefallen. Lest selbst! Ist es nicht erstaunlich, dass der Mann schon damals wusste, wie sich unsere Clubmitglieder dem Alter durch geschickte Sport- und Trinkspielchen entziehen werden…

Liebe Grüße aus dem Breisgau!

P.S.: Morgen radeln wir bei 8 prognostizierten Sonnenstunden nach Freiburg. Wahrscheinlich scheint die Sonne dann auch noch nach Sonnenuntergang.

Mittwoch, 17.00 Uhr : kalt und nass

Da trennt sich die Spitzengruppe vom Fahrerfeld – der Weizen vom Spreu. Wir probieren es halt noch einmal um 17:00 Uhr.

Die Memmen sind sowieso im Urlaub – Südwestdeutschland, Italien und ichweissnichtwo.

Danach – ab kommendem Sonntag – wird es dann der Sonntag, 10:00 Uhr sein, der gemeinsame Ausfahrten vorsieht.

Aber bevor das kommt, berichte ich vom kommenden Mittwoch. Wasserdichte Kameratüte, wasserdichte Hose und Überschuhe inclusive.

Nach dem “Ja” gemeinsam ins Eheglück geradelt

Gruppenbild mit dem frisch vermählten Paar: Zahlreiche Fahrradfreunde waren nach Menden geradelt, um Conny und Atta zur Hochzeit zu gratulieren.

Was Chris de Burgh schon vor Jahr und Tag ins Mikro hauchte, wiederfuhr unserem Fahrensmann Atta jetzt unter dem Mendener Zeltdach: “The lady in red is dancing to me, cheek to cheek.”

Er lässig im bunten Retrohemd unter dem schicken Blazer, sie im roten Kleid auf roten Schuhen – so zeigten sich Conny und Atta glücklich der jubelnden Menge nach der Zeremonie, mit der sie gerade ihren gemeinsamen Tanz fürs Leben besiegelten hatten.

Neben Streuobstwiese zur Kräftigung reichten die angereisten Radfreunde ihrem Clubmitglied Alfred auch ein altes Lastenrad an, mit dem er seine Braut mühelos durch die Arena chauffierte.

Die Braut hat ihren Spaß, der Bräutigam muss in den Sattel.

Dass die Sonne an diesem “Einheitsmorgen” des 3. Oktober 2020 dazu von einem stahlblauen Himmel strahlte, kam nicht von ungefähr. Dem Reporter der Bunten verriet der Bräutigam exklusiv: “Der Wetterbericht hatte eigentlich Regen angekündigt. Sonne kostete 5 Euro extra. Da kam’s mir jetzt auch nicht mehr drauf an”, gab sich Alfred Baum gewohnt großzügig.

P.S.: Bei der für heute angekündigten Nachfeier mit Astra Rotlicht kann ich leider nicht dabei sein. Ich kämpfe in Koalitionsverhandlungen für die Roten gegen Schwarze, Gelbe, Grüne, Braune, Violette und was es sonst noch für Gesockse in der Politik gibt. Ich wünsche euch einen schönen Abend und dem neuen Ehepaar eine tolle Hochzeitsreise nach Sardinien.

Andy

Atta lädt ein – das Astra Rotlicht glüht schon

Am kommenden Mittwoch treffen wir uns um 17:00 Uhr – es wird zu früh dunkel – am Mettgenpin – und fahren Richtung Menden. Dort drehen wir eine Runde und im Anschluss gibt sich Atta an seinem Wohnort die Ehre. Vermutlich wird “Astra Rotlicht” und vielleicht auch das gute “Josefs” im Angebot sein …

Auch da gilt, was unser NRW Gesundheitsminister so vorbildlich beschreibt:

Karl-Josef erklärt die Welt ….

Gruß aus dem Dreiländereck

Das gute Wetter ausnutzend habe ich mich durch das Sauerland pedaliert und nächtigte gestern in einem der Vororte Borgentreichs: Warburg im Kreis Höxter. Das Rothenburg Westfalens, so sagt man.

Verdammt viele Kilometer und Höhenmeter. Auch heute auf der Rückfahrt. Aber Klasse.

Sehr schön dort in Warburg. Und noch was Besonderes: nirgends in NRW hat ein Landratskandidat höher gewonnen als hier, sah ich im Hotel-TV. Ein CDU’ler für den Kreis Höxter, versteht sich ….

Selbst das große Kreuz auf der Brust hat nix gebracht

Ein trauriger Moment

Ein Paar Radhandschuhe können viele Geschichten erzählen. Schwitzende, kettenfetttriefende und frierend-nasskalte Erinnerungen. Josef weiß ganz sicher, wovon ich rede.
Diese hier haben mich viele Tausend Kilometer durch Deutschland, Holland, Belgien, England, Italien … über Stock, Stein, Asphalt und durch Hitze wie Kälte getragen. Jetzt ist der Moment gekommen – sie sind “durch”, bestehen nur noch aus Löchern und erfüllen alles – aber nicht ihren Zweck.
Hut ab und die Fahne auf Halbmast! Und ab in die ewigen Jagdgründe!
Die neuen schwarzen Giro-Handschuhe stehen sozusagen – entschuldigt bitte das Bild – in den Startlöchern.

Kleine politische Radtour gefällig?

Sonntag, 14 Uhr ZOB

Vom Schriftführer bemängelt aber vom Direktor gebilligt , politische Information ist auch in diesem Blog möglich. Deshalb die herzliche Einladung heute um 14 Uhr am ZOB eine kleine Radtour zu den Schwachstellen und Möglichkeiten des Hemeraner Radverkehrs zu starten Punkt Länge der Strecke maximal 10 km mit einer Steigung von Sundwig nach Deilinghofen und einer rasenden Abfahrt hinunter ins Zentrum.

Sonntags zu dritt am Hang

Jacke an? Jacke aus? Komisches Wetter. Gar keine 30 Grad plus. Mal Sonne, mal Wind. Jogi jedenfalls hat mehrfach die Garderobe gewechselt auf unserer Tour über Frönsberg, dem Schwarzpaul`schen Anwesen, Scharpschnute und schließlich Gut Holmecke und dem Pausenziel “Sülberg Deele”.

Dort gab`s wie immer Leckeres vom Faß – sogar Rhabarberschorle war im Anbruch.

Klar, über die “Küche” dann ab nach Hause – in meinem Fall in die Küche, bei der bereits gutes Mittagessen vorbereitet war. Glück vor dem Mittagsschlaf!

Weites Land ….
… und drei Männer in der Gartenwirtschaft!

Die Bilder haben nach mehrmaligem hin- und herschicken nur noch die Pixelmenge eines Großbuchstabens. Da muss ich wohl noch mal üben …

Erst schwitzen, dann trinken und dann reflektieren

das ist doch sowieso des Helden Rhythmus an jedem Tag einer Ausfahrt, oder nicht?

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Na, dann wäre doch am Sonntag ein Waldspaziergang, gerne auch mit familiärer Begleitung, eine gute Idee. Die Grüne Alternative Hemer, der anzugehören ich ja die Freude habe, veranstaltet nämlich just am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr ein solchen Spaziergang, auf der in Heldenkreisen sogenannten “kleinen Holger-Runde”, Start um 14.00 Uhr am Bergmannspfad, Dauer ca. 90 Minuten. Es sollen die Schäden durch den Borkenkäfer und Sturmereignisse betrachtet und diskutiert werden. Auch wenn die Fichte sicher in unseren Bergen nicht den richtigen Standort hat, dass sie uns nun in Bälde ganz verlässt und die dann immer noch hungrigen Borkenkäfer sich andere Nahrungsmittel suchen. Das kann des Helden Herz nicht erfreuen.

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Deshalb, herzliche Einladung, wenn’s denn passt. Eine Anfahrt mit dem Rad ist, auch ohne großes Training, mit dem Rad möglich, auch wenn es dazu bei mir noch nicht reicht!