Nach der Vorstellung des Prototypen “Jogi 1” hat unser genialer Tüftler Martin vor internationalen Kunstkennern und Sportjournalisten zugegeben, ein Pärchen erschaffen zu haben. Der Zwilling heißt – passend zum heutigen Geburtstag – “Reinhard 1”. Unser Foto zeigt die Banenzwillige in einer Vitrine des New Yorker Museums of Modern Art.
Die Ereignisse im Club überschlagen sich ebenso wie Kunstkritiker und Sportjournalisten. Gestern Jogis Geburtstag und die Premiere des Banananhalters, heute Reinhards Wiegenfest und noch ein Bananenhalter.
Herzlichen Glückwunsch!
Das Zwillingspaar hat es mittlerweile nicht nur ins Museum of modern art new york geschafft, auch Sportjournalisten sprechen von einer bahnbrechenden Erfindung, die den Radsport revolutionieren wird. “Ein Griff, ein Biss und der Mont Venoux schrumpft vor dir zur Poebene”, schreibt beispielsweise Toni Tonelli in Sport-Wild.
Begeistert sind die Experten auch von der individuellen Handhabung. Kam “Jogi 1” noch luftgekühlt daher, hat unser Heldenclub-Erfinder Martin “Reinhard 1” entsprechend den Anforderungen seines neuen Besitzers natürlich elektrifiziert. Mit anderen Worten: Der Bananenhalter “Reinhard 1” ist beheizbar und hält damit den natürlichen Energieriegel bis hin zum Bananenbrei immer auf gewünschter Temperatur.
Auch Geburtstagskind Reinhard wird seinen Bananenhalter im Rahmen des Neujahrsempfangs des Heldenclubs in Empfang nehmen können. Bis dahin bitten wir um etwas Geduld und teilen eure Vorfreude…
Mit dem Bananhalter “Jogi 1” hat unser Geburtstagskind seinen Snack immer griffbereit am Rahmen. Erfinder, Querschrauber und Linkslöter Martin hat ganze Arbeit geleistet.
Schon die Zonengaby schwärmte von ihr und krumm blieb sie bekanntlich, weil niemand in den Urwald zog und sie gerade bog. Viele Mythen umranken die gelbe Frucht. So soll sie stopfen, Alkohol oder gar Radioaktivität enthalten. Und in den großen Containern, die aus Süd- und Mittelamerika eben vollgestopft mit Bananen auf Schiffen zu uns kommen, kann auch schon mal eine verirrte Vogelspinne mitreisen. Ach ja, auf der Schale des so genannten Affen-Snickers kommt man bekanntlich schnell ins Rutschen.
Und wenn man Jogi vor einer „harten Tour“ nach seinem Befinden fragt, kann die Antwort schon mal „Total Banane!“ lauten. Damit sich das in seinem neuen Lebensjahr – und hier gratulieren wir heute ganz herzlich zum 65. Geburtstag – ändert, hat sich der bekannte Querschrauber und Linkslöter Martin seine eigenen Gedanken gemacht. In Anlehnung der wilden Jahre auf dem „Bananensattel“ hat er seinen 3-D-Drucker auf drei Komponenten getrimmt: Geburtstagsgeschenk & Banane & Halter!
Und siehe da, das futuristische Gerät spuckte doch tatsächlich einen schmucken Bananenhalter aus. Rund 90 bis 125 Kilokalorien hat Jogi so zukünftig immer griffbereit am Rahmen. Kalium und Magnesium sind enthalten, ein idealer Trainings- oder Wettkampf-Snack für unseren alternden Spitzensportler. Neben einer Extraportion an Kohlehydraten enthalten Bananen zudem Phosphor, Kalzium, Eisen und Zink. Ganz wichtig für das Geburtstagskind: Der Körper wandelt das enthaltene Tryptophan in das Glückshormon Serotonin um – das hebt Jogis Stimmung und wirkt Stresssymptomen wie steilen Bergen oder Bachquerungen entgegen.
Die offizielle Übergabe des Prototypen „Jogi 1“ (Beschreibung im Beipackzettel: Elegant gebogener Fahrrad-Bananenhalter in Cremeweiß. Sorgt durch seine spezifische Spiralform für reichlich erfrischenden Fahrtwind auf der Bananenschale) soll auf dem Neujahrsempfang des Heldenclubs erfolgen, der aus bekannten Gründen leider erst im Frühjahr stattfinden kann.
Unglaublich, was in Hemer so passiert. Nur eine Minute weggeschaut und schon war das Rad verschwunden.
Hemer. Jogi hat es in die heimische Zeitung gebracht. Eigentlich nicht er, sondern sein Fahrrad. Aber langsam, das ist noch nicht die gute Nachricht. Denn das “Bull”, wie die Spezialredakteure des IKZ schreiben, hat nicht wie hier berichtet eine Minute lang unbeobachtet vor der Post gestanden bevor es verschwunden ist. Das Bulls stand einen halben Tag lang vor der Metzgerei Webers, bevor der Metzgermeister sich erbarmte und das Rad über Nacht vor der Wursttheke parkte, um es gestern der Polizei zu übergeben. Die gute Nachricht: Jogi hat sein Rad zurück. Die komplette verwirrende Geschichte erzählt er euch aber lieber persönlich…
Die zweite gute Nachricht: Georg ist heute Opa geworden. Der Club gratuliert und freut sich aufs “pinkelnde” Enkelkind.
… als Gast werden wir uns gebührend benehmen. Ein Fläschchen “Roter vom Mont Ventoux” ( immerhin geht’s dort ja auch schwer “berghoch”) hängt dann stilvoll am Radl und kommt zur Übergabe an den Herrn des Hauses Lutz Bedehäsing – gut geschüttelt und gekühlt – auf dem Hof an!
Der eine zittert, dem anderen beschlägt die Brille, der Dritte hat seine vergessen. Wie soll man unter diesen erschwerten Bedingungen eine Kette reparieren? Hat gedauert, aber hat dann doch gehalten.
Kurz vor Deele. Die Ortsmarke spricht nach dem Schweineberg Gaumen und Schlucknerv an. Jetzt nur noch ein paar Pedaltritte bis zum Gut Holmecke und dann mit Schmackes den Berg hinab direkt vor den warmen Ofen – und in der Hand ein kühles Weizen.
Doch dann knackt es fürchterlich im Gebälk. Weder vorne noch hinten fällt ein Baum, auch kein Alfred Baum. Doch der Athlet steigt ab und flucht. “Kettenriss!” – rufts in den Wald. Das Echo ist bescheiden, vom Servicewagen keine Spur – Selbsthilfe ist gefragt. Alle Instrumente sind an Bord: Bolzendrücker und Reparaturglied sind schnell bei der Hand. Doch die Hand zittert noch ein wenig nach der Vorabendparty. Der Direktor ist mit beschlagener Brille keine große Hilfe und der Feuchtigkeitsbeauftragte hat seine eh vergessen. Zwei nette Damen, die des Weges kommen, wollen schon helfend Hand ans Kettenglied legen – wurden aber freundlich des Weges verwiesen. Irgendwie kam dann doch der alte Bolzen raus und das neue Glied mit den alten in eine stabile Reihe.
Jetzt aber hurtig und nicht zu hart treten. Wie wäre es am Berg mal mit runterschalten? Hat Atta ja im Kräftevergleich der Helden nicht nötig – eine derart gequälte Kette schon.
Die Kette hält, in der Deele ist es warm – daher also kommt der Durst. Dann kurz vor Weihnachten die Offenbarung. “Wie wäre es mit einer Abschlussfahrt zwischen den Jahren, mit Lagerfeuer und Bier?”, fragt der Kettenquäler lächelnd in die Runde. Wohlwissend, dass er mit Widerstand nicht zu rechnen braucht.
Hier also der Plan für alle Helden (@ Holger, Reinhard, Finno und Martin – es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung):
Wir treffen uns am Donnerstag, 30. Dezember, um 12 Uhr am IserlohnerBahnhof. Von dort geht es über diverse Umwege (die Route wird nach Weihnachten vom arbeitslosen Weihnachtsmann ausgearbeitet) gen Norden zu den Kelten in Kalthof. Auf dem Hof Bedehäsingsoll uns laut Atta dann Rauch und Würstchenduft in die Nasen steigen sowie Bier in die Kehlen rinnen. Zum Abschluss um 24 Uhr ist ein vegetarisches Feuerwerk unter Einhaltung der 5-B-Regelung geplant:
Ntscho-Tschi ist gestorben. Gefühlt war Marie Versini ja höchstens Mitte zwanzig. Ihr Leben außerhalb der Karl-May-Filmwelt aber ging im 82. Lebensjahr zu Ende.
Viele der heute alten Männer hat sie hormonell angerührt noch bevor Jean Seberg das tun konnte – sie war schon in Farbe, Jean ganz klassisch in schwarz/weiss.
Zum Glück wissen wir ja insgeheim alle, dass dies nicht das Ende ist – sie ist jetzt halt nur nicht mehr in den Armen von Lex Barker – sie ist glücklich in den ewigen Jagdgründen.
Alfred hatte mal wieder den richtigen Riecher und fand diesen “Jägerkiosk” im Wald.
Einen großen Bogen rund um Hemer radelten wir vergangenen Sonntag ab: Deilinghofen, Hönnetal, Volkringhausen, Eisborn, Lendringsen, Menden und zurück in die Flesemeerstadt. Dass dabei der Durst quälend mit im Sattel saß, ist verständlich. Kurz vor Lendringsen griff Alfred dann nach dem berühmten Strohhalm und fragte zwei Weidmänner beim Vorbeifahren, ob ihre grüne Hütte vielleicht ein Kiosk sei, an dem es auch Bier gibt. Ein Kisok sei ihre Jagdhütte zwar nicht, so die freundlichen Herren, aber Bier gebe es trotzdem.
Die Bremsen quietschten, die Räder waren schnell abgestellt und die Flaschen geöffnet. Das Päuschen mit waldkaltem Bier und Fachgesprächen mit den Jägern, die gerade eine große Treibjagdt vorbereiteten, kam gerade richtig.
Was lernen wir daraus: Dumme Fragen gibt es nicht, schon gar nicht nach Bier…
Die Kneipenkultur liegt ähnlich danieder wie der heimische Tann. Den Eindruck hatten wir nach einer herrlichen, weil sonnig-kühlen Ausfahrt mit wunderbaren Panoramaausblicken immer hinter´m ortskundigen Sirenenpapst her. Mettgenpin ? Abgesoffen und noch am abtrocknen. Peters ? Ham´s Sonntags nicht mehr nötig und haben auch sonnst nur auf, wenn kein lukratives Catering ansteht. Also ab nach “Marjans”. Pustekuchen ..auch zu. Einzig der griechische Papa der Mettgenpin-Pechvögel hat seine Cityschänke samt Aussengastronomie geöffnet, so dass wir doch noch ein schönes Abschlußweizen süppeln konnten. Schöne Tour. Freu mich schon auf nächten Sonntag, wenn die Urlaubshelden wieder mit dabei sind.
Die Kneipenkultur liegt ähnlich danieder wie der heimische Tann. Den Eindruck hatten wir nach einer herrlichen, weil sonnig-kühlen Ausfahrt mit wunderbaren Panoramaausblicken. Hatte der Sundwiger Sirenenpapst uns