Falls Ihr, Pedalokameraden, es nicht bemerkt haben solltet, träumt der säumige Vorbereiter der Satzung davon,
am Sonntag nicht zum Mettgenpin rollen zu müssen, und stattdessen die Tour in den Schluchten der Großstadt zu beginnen. Ein Schelm, wer jetzt denkt, der Besagte wolle sich nur 10 Minuten länger in der Satainwäsche suhlen.
Eine Verlautbarung des Direktors tut not. Sonnst müssen sich Traditionalisten und Reformer sich irgendwo im Wald treffen. In dem Fall stelle ich natürlich meinen unvergleichlichen Orientierungssinn in den Dienst des Clubs.
Grünkohl an Sonnenterrasse
Der blinde Grünkohl-Verkünder kommt jetzt mit dem Grünkohl, der im letzten Monat durchaus Frost bekommen hat, um die Ecke.
Ein frugales Mahl wartet auf die Meister der Höhenmeter!
Am Sonntag treffen wir uns nach dem Radeln … der Kulturbeauftragte hat ja bereits in seinem Beitrag verdeutlicht, dass Trampeln nicht alles sein kann – beim Direktor entweder in der Waschküche oder auf der Terrasse. Jedenfalls ist sie gerichtet.
Den kulinarischen Teil bestreitet der Blinde unter lauten Schmähgesängen des Novizen.
Der Direktor, seine erlauchte Gattin, aber auch der Blinde bitten um Mitteilung, wer Teilhabe am Mahl beabsichtigt.
In Worten: sagt bitte dem Direktor Bescheid .. damit geplant werden kann. Telefonisch, Mail, SMS … egal … aber die Bitte um Mitteilung bis Freitagmittag gilt!
Es ist dem blindesten aller ostwestfälischen Grünkohlbereiter, der Directrice und auch dem Direktor höchstselbst eine außerordentliche Ehre, diese Einladung auszusprechen!
Resistancia, Resistence, Widerstand
ist die NEUE sonntägliche ZUSTIMMUNG für den Heldenausflug!
Der Kulturbeauftragte und Bastelkönig möge sich mit dem feinmechanischen Pessimismusbeauftragten ins Benehmen setzen und ein Reiseantrittswiderstandometer konstruieren, der stumme Controller eines angesehenen Wasser Unternehmens möge einen Workflow entwickeln und – vielleicht mit einer Excel-Tabelle – fördernde und hindernde Aspekte darstellbar machen [(
der Bunte könnte die Auswirkungen der Farbwahl der Kleidung für den Moment der Momente ( · „Reiseantrittswiderstand Kellertreppe“, aus fahrradportal pedelec) darstellen und der Busfahrer die Erfahrungen der Kreisbahn zu Winter- und Regenzeiten beisteuern und die Lehrer den Prozess mit belehrenden Worten befruchten.
Das alles natürlich nur unter dem Vorbehalt der direktoralen Genehmigung.
Ich selber mache mich erbötig, bei einer der nächsten Generalversammlungen einen Vortrag über den Widerstand des Reisean- und Rücktritts aus sozialpädagogischer Sicht unter besonderer Berücksichtigung der höheren Lööhranstalten zu präsentieren!
fehlt was? Für die anderen aktuellen Nicht Fahrer wird sich eine Aufgabe finden. 
Grünkohl im Sonnenschein und dazu ein kühles Blondes – schon tendiert mein Reiseantrittswiderstand ganz stark gegen Null
Ich stelle mir das herrlich vor: Zunächst treffen wir uns Sonntag unter blauem Himmel bei Lutz und radeln fröhlich und ganz entspannt (auer Rippe) mit vielen Pausen durch Iserlohner Wälder. Und weil wir es ja nicht übertreiben wollen, stehe wir nach ca. 100 Minuten erwartungsvoll vor dem Treppenabgang zu unserer Vereinswaschküche. Aus der duftet es schon ganz verführerisch nach westfälischer Kochkunst. Derweil reicht die Direktrice noch vor dem Eintreten (die Sonne wärmt uns ja schon) ein kühles Blondes.
Alsdann nehmen die Helden, wie es einst die Ritterrunde tat, Platz zum Schmausen. Noch fällt das Orakel-Licht auf das winterliche Gemüse und die deftige Wurst, die alsbald in den hungrigen Mägen verschlungen sind.
Abschließend macht Atta ein Bäuerchen und spendiert bestens gelaunt “Streuobstwiese” für alle.
Das wäre mal ein herrlicher Sonntag. Und wenn es so kommen sollte, dann bringe ich natürlich auch mein Batterieladegerät mit, damit sich unser Heiliger Josef zur Feier des Tages mal wieder im Scheinwerferlicht drehen kann.
Hervorragende Wetteraussichten..
..werden den Reiseantrittswiderstand hoffentlich bis Sonntag brechen. Dann
können wir dem Wirt unseres Herzens mal zeigen wieviele Helden wir wirklich sind.
Und er muß noch nicht mal feudeln hinterher.
Oder gibts ostwestfälischen Grünkohl in den Katakomben des Direktoriums ?
Schließlich wird da schon fast so lange drüber salbadert wie über unsere Satzung, welche, da bin
auftragsgemäß wenig zuversichtlich, wohl auch in 2019 nicht das Licht der Vereinswelt erblicken wird..
Heureka
Schon Jahre sinne ich darüber nach, ob und wenn ja, wie man dem Phänomen auf die Spur kommen kann, dass der Treffpunkt am Vereinsheim – wahlweise am Sonntag oder Mittwoch – höchst unterschiedlich frequentiert wird. Klar, jeder hat schon mal Termine und gelegentlich hat der eine oder die andere auch einen im Tee, aber da bleibt dann immer noch ein erkleckliches Maß an Unverbindlichkeit, dass dem Heldenclub nicht gut zu Gesichte steht.
Wie stellt man es an, dieses Phänomen zu erforschen, kann man auch das entschuldigte Fehlen mit einschließen und wie soll man ein solches Forschungsprojekt nennen? Den Fragen wollte ich schon immer mal nachspüren.
Und da sitze ich heute stundenlang im Planungsausschuss, ereifere mich hier und da und denke immer wieder, was soll das alles mit der Politik und was sind das doch alles für Aaaaaaa-nfänger
Aber da, bei der Diskussion zum frischen Radwegekonzept (hört hört!) erfüllt sich das Leben des Radbegeisterten und auch der Politiker lernt, dass alles am Ende doch seinen Sinn hat und sich Kreise schließen, von denen man bisher dachte, dass es sie überhaupt nicht gibt! Den Forschungsgegenstand gibt es längst und auch Strategien, mit denen man diesem Phänomen wirksam entgegentreten kann. Auf den gut 250 Seiten des Konzepten scheinen sie immer wieder durch und das Ganze kumuliert in dem Wort
R E I S E A N T R I T T S W I D E R S T A N D
Den gilt es zu reduzieren, dann ist der Rest ein Klacks, mag die Nacht noch so anstrengend gewesen sein, die Gattin noch so nörgeln und wetter.online noch so wilde Horrorszenarien prognostizieren
Wenn es den Wettbewerb um das Wort des Jahrhunderts gäbe, diese präzise Kurzformel des Quengelns, nochmal Rumdrehens, des entzündeten Innenohrs, der Verspätung der Kreisbahn, und und und, hätte ihn schon gewonnen, obwohl noch 81 Jahre fehlen – zumindest im Heldenclub.
Nun aber eifrig lieber Direktor, das Konzept zur Hand, Experten befragen und – so eine Zentralforderung der Gutachter – den Prozess mit reichlich Öffentlichkeitsarbeit begleiten, dann erscheint das Feld vollzählig!

Atta`s großer Tisch
Drei Helden haben sich nur im Pkw gegen die Wassermassen gestemmt und nach Menden durchgekämpft. Zwei von den Gratulanten allerdings hat dieser Geburtstagsvormittag bei Atta zu Titanen gemacht: per Rad erreichten sie das rettende Ufer an der Waldemei, der Lehrer mit dem Novizen.
Wobei man wohl erwähnen muss, dass auch Glück im Spiel war: die Orientierung dieser Superhelden hätte sie durchaus auch nach Fröndenberg führen können. Hemer – Menden in einer Stunde ist beachtlich – und nur schwer desorientiert möglich. Aber gut: Brille feucht, Hintern auch … da kann man sich schon mal verfahren.
Bei Atta gab’s am Küchentisch mit biblischen Ausmaßen und ebenso biblischem Gewicht zum Geburtstag erfrischende Getränke, warme Suppe und vitaminhaltigen Digestif von der beliebten herbstlichen sauerländischen Wiese.
Schwierigstes Geläuf stellt Helden auf harte Probe…
Uns erwartete gefrorener Ex-Schneematsch, der die Mäntel quälte und mit seinen unegalen vereisten Spurrillen selbst erfahrenste Pedalisten zu Radsaltos animierte. Siehe Andy, der sich nun über eine gewisse Syncronisation seiner fußballgeprellten Rippenpartie freuen kann.
Gestürzt sind glaub ich alle…. aber : Ende Gut, alles gut. Letztlich konnten wir uns bei Amarettokakao und Kaltgetränken zu einer schönen Tour gratulieren.
Und einen freundlichen Schäferhund samt Frauchen haben wir auch noch getroffen.
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Handschuh mit wollenem Eingriff
Luschen!
Der Blinde und sein Direktor sind ganz wunderbar über Stock, Stein, Dreck und Schlamm gefahren. Leichte Feuchtigkeit am Anfang wurde von strahlendem Sonnenschein bei durchaus angenehmen Temperaturen abgelöst.
Aber der Bunte sitzt in der Sauna, der Pessimismusbeauftragte macht per Telefonkonferenz seinem Namen alle Ehre und selbst Atta macht sich wohl eher noch ein Tässchen Sonntagskaffee oder ein “Josephs” auf. Vom Kulturbeauftragten war keine Stellungnahme zu erreichen. Nach Diktat verreist.
Die Frage “Helden” oder “Luschen” wird sich jeder selbst beantworten müssen.
Der Pessimismus-Beauftragte jedenfalls hat noch die “Kurve gekriegt” und mit den feuchten Spitzenfahrern einen grünen Tee bei Peters genommen. Dies wird wohlwollend zur Kenntnis genommen.
Zum Titelbild: diese beiden losen Handschuhe liegen bei Peters vor der Terrasse! Überreste vom Neujahrsempfang?








