Alles hat ein Ende

Nur der Kranichzug zwei!

selbst Mitglieder der Jugendgruppe wissen, dass der Sommer – so schön und so lange er auch war – einmal zu Ende geht, und wenn es Mitte Oktober ist. Wer es nicht weiß, dem zeigen es die Kraniche, die bessere Wetterpropheten sind als jeder Kachelmeyer. Wenn es vielleicht auch nicht regnet, kälter wir es die nächsten Tage in jedem Fall.

Springt sie, oder springt sie nicht?

Ein Trainer im rasanten Landeanflug.

Zugegeben, für eine Familienradtour rund um Soest ist das eine eher ungewöhnliche Frage, auf die wir aber auch eine Antwort haben: Ja die junge Fallschirmsprung-Schülerin ist gesprungen, und zwar mit ihren Lehrern und vielen weiteren Springern aus der legendären DO 28 aus einer Höhe von 4000 Metern. Dabei wird nicht nur ihr, sondern auch Springerschulenchef Norbert Meier ein Stein vom Herzen gefallen sein. Denn beim ersten Anflug auf den Platz in Bad Sassendorf konnte sich die junge Frau eben nicht überwinden, sich aus der Luke der Maschine zu stürzen und eine Minute lang im freien Fall in Richtung Erde zu rasen bevor der Schirm geöffnet wird. “Dass beim ersten Sprung ein Schüler anstatt mit dem Schirm mit dem Flugzeug wieder runterkommt ist selten. Aber es kommt vor”, kommentiert Lehrer Norbert schmunzelnd während er seiner Schülerin über Funk die letzten Anweisungen für den Landeanflug gibt. “Rechts drehen, jetzt wieder geradeaus. Ja, du machst das gut.” Die eigentliche Landung hinter dem Hanger ist dann bei stahlblauem Himmel und herrlichem Sonnenschein kein Problem mehr.

Zwei Himmelhunde auf dem besten Weg in die Hölle: Jogi alias Bud Spencer und Josef als Terence Hill lassen sich in ihren ersten und wahrscheinlich letzten Flug einweisen.

So war unsere Mittagspause auf dem Flugplatz mit angeschlossener Springerschule weniger ein kulinarisches, dafür aber ein Highlight an Informationen über das Fallschirmspringen. Dank Norbert und der Organisation von Martin haben wir eine tollen Einbick in diese Sportart bekommen, die mit viel Sicherheitstechnik und einem besonderen Kick verbunden ist. Der freie Fall aus 4000 Meter Höhe mag faszinierend und prickelnd sein, aber bis auf Josef waren sich die mitgereisten Helden und Heldinnen einig darüber, dass bei einer rasanten Bergabfahrt auf dem Bike eigentlich schon genügend Adrenalin ausgestoßen wird.

Norbert, Chef der Schule für Fallschirmspringer, hat auf jede Frage eine Antwort. Er bringt uns mit seinen Erzählungen den faszinierenden Sport ganz nah.

Dazu gab es in der Soester Börde wähend der Rückfahrt zwar keine Gelegenheit mehr, dafür führte uns Martin aber entlang malerischer Bäche, durch romantische Dörfer und Wiesen und Felder zurück zu unserem Startpunkt am Ehrenmal in Vellinghausen. Wer hätte am Morgen beim Blick aus dem Fenster in Regen und Nebel daran gedacht, dass wir an diesem Sonntag bei strahlendem Sonneschein eine so schöne Herbsttour erleben werden? Selbst Josef hat zugegeben, dass er beim Anziehen kurz gezögert habe.

Nun sind wir gespannt, ob er bei seinem ersten Tandemsprung (“Ich komme wieder” – hat er Norbert versprochen) ohne Zögern aus der Luke hüpft. Die Ausrede, mit seinem kaputten Fuß könne er nicht landen, hat Norbert nämlich gleich einkassiert. Wie von ihm beschrieben und wie wir vor Ort beobachten konnten, hat der “Passagier” bei der Landung die Beine oben…

 

Sonnenbad beim Vortrag in der Tante-Ju-Lounge.
Schnell vorbei, bevor Atze einen dummen Spruch ablässt.
Lilli, der jüngstgen Teilnehmerin unserer wunderbaren Herbstausfahrt, hängt schon nach einigen Kilometern die Zunge raus.

Mein linker, linker Platz ist leer …

rechts sacht man ja nich, woll!

Die Gesamtlage ist aber etwas unübersichtlich. Sicher ist, dass aktuell noch ein Platz auf meinem Radträger frei ist. Zwei Plätze sind noch unsicher, deshalb die Bitte: Wer noch Bedarf hat, der oder die möge sich melden. Last Order ist dann um 22.00. Damit sich die Prophezeiung von Martin erfüllt und ich zu spät komme, sollten wir dann morgen um 8.45 bei uns abfahren, d.h. Noch aufzuladende Fahrräder sollten bis spätestens 8.35 bei uns eintreffen.

noch fragen? Einfach beim Direktor anrufen, der weiß – wie immer – alles!

Jungs und Mädels, um 17.00 sind wir doch wieder da, oder?

Beschlusslage

… das eher zufällig zusammen sitzende Gremium hat am Mittwochabend im Vereinsheim beschlossen und verkündet:

Mannschaftlich ausgefahren wird am Sonntag um 10.00 Uhr. Sozusagen wie immer. Am kommenden Mittwoch, dem Tag der Teutschen, hingegen trifft man sich bereits um 17.00 Uhr, um der einsetzenden Dunkelheit das verdiente Schnippchen zu schlagen.

Von diesem Datum an wird es dann wohl dauerhaft der Sonntag sein, an dem sich die Schicksalsgemeinschaft den Berg hoch quält. D.h. dann: ab dem 14.10., denn am 7.10. steht die Familientour auf dem Kalender.

Damit das mal klar ist: der bräsige Wirt wird ab dem 7.10.2018 sonntags sein Lokal von innen zu schließen. Wir brauchen also ein alternatives Refugium. Matthias spricht bei Gaststätte Peters vor , ob der dortige Wirt sonntags wohl hocherfreut nasse, dreckige und stinkelige Radlfahrer bedient … gute Ideen bleiben jedenfalls weiterhin gefragt.

Morgen, Mittwoch, 18.00 Uhr.

… fahren wir doch eine Runde, oder? Die Wetteraussichten sind gut.

O.K., die Dunkelheit überfällt uns möglicherweise während kräftigster Pedaltreterei. Aber dann gilt:

Wer früher aufhört, trinkt länger.

Und im Anschluss klären wir mal, wann der Umschluss zur sonntäglichen schweißtreibenden Tätigkeit Wirklichkeit wird. Vielleicht bereits am kommenden Sonntag?

Schäff

P.S. Jogi, komm ruhig mit …. manamana badu…badubi

Novize allein im Wald..

was immer Ihr heute morgen statt des ausgefallenen Ausflug gemacht habt ( kuscheln, lange frühstücken, Zeitunglesen, staubwischen etc..) ich wollte partou biken bzw. hatte es ja vollmundig angekündigt.
Dummerweise war ich der Einzige, und so kam was kommen musste. Bei zunächst gar nicht so schlechten Bedingungen, sprich :sehr leichten Niesel und fettem Hochnebel hab ich den Einstieg beim Deilinghofener Schützenheim gewagt und alles war gut. Als der Schriftführer anrief ( er liest keine Komentare ) und fragte. ” ..ihr seid doch nicht gefahren, oder..?” hatte ich mich schon verirrt, d.h. ganz neue Wege gefunden. Wie gesagt..der Hochnebel. Aber das bekloppteste war, daß ich die ganze Zeit einen Ohrwurm im Kopf hatte, und den hab ich dann geyoutubet ( was man mit nem Präfix alles machen kann 🙂 um euch einen Audioeindruck meiner OSTENBERGTOUR zu vermitteln. Aber Vorsicht..Wurmgefahr !