bei knackigem Kaiserwetter hatten wir heute. Wieso eigentlich nur zu dritt ? Na egal..ist ja kein Pflichtprogramm.
Fingerspitzen und Zehen konnten protestieren ob der Kälte wie sie wollten, sie mussten doch ihren Dienst tun bis zum Hillberg mit seiner grandiosen Aussicht, neu ausprobierte Abfahrten hinunter über spiegelglatte Schattengeläufe ( wirklich spannend ..) übern Sylbergschen Hof und Ihmert nach Frösberg.
Falls jemand unsere roten Nasen im Vereinsheim begutachten wollte, mußten wir ihn entäuschen, denn in Scheibes Wintergarten wurde köstlich heisse Brühe serviert, was auch die Extremitäten sehr zu schätzen wußten.
Es gibt auch dramatische Schnappschüsse, die Atter vom gestürzten Scheibe gemacht hat..aber die zeigen wir ein anderes Mal ;))
Wetteraussichten: strahlend …!
… deshalb gilt: 10.00 Uhr Mettgenpin
Schäff
Schluss mit Veltins!
… denn ab sofort muss der glasige Wirt überzeugt werden, dunkle Plöpp-Flaschen ins Angebot zu nehmen: das “Räuber Kneißl” Dunkel.
Warum?
Weil es ein “Bier für Helden” ist.

Gruss aus München!
Der kalte Wald und Himbeerschnarps
Ohne Worte …
Die Tour von heute. Feucht, aber fröhlich – zu sechs wackeren Bergmännern:
Friederike und das vergessene Fahrrad des Novizen

Dass Friederike kräftig pusten kann, das erlebten wir bereits am Donnerstag in unserem Garten. Den alten, aber auch schon morschen Birnenbaum, hat sie umgelegt. Und das passgenau zwischen Teich und Terrasse auf die Wiese. So wurde wenigstens nichts zerstört. Danke Friederike!
Aber Friederike kann nicht nur morsche Birne, sie kann auch größere, käftige und gesunde Bäume “umlegen”. Davon konnten sich am Sonntag Lutz, Alfred, Matthias und der Freuchtigkeitsbeauftragte auf ihrer 22 Kilometer langen Heldentour durch den heimischen Forst überzeugen. Das Hindernisrennen – dieses Mal mehr über Stock als über Stein – ging über Deilinghofen nach Riemke und Hüingsen hinab zur Edelburg und von dort wieder den “Schweineberg” hinauf ins Panzergelände. Schon im Felsenmeer wurde uns beim Blick auf die “gefallenen Riesen” klar, dass diese Heldentour kein Spaziergang werden wird. Hinzu kam nasser Schnee von oben und das mehr als schmadderige Geläuf von unten. Immer mal wieder mussten wir absitzen und unsere treuen Zossen über die gefallenen Stämme heben oder unten ihnen hindurchkriechen.
Umso schöner war natürlich die Ankunft im Vereinsheim. Verdreckt und verschwitzt machten wir dem Wirt unsere Aufwartung und bestellten reichlich Feuchtigkeit für unsere ausgetrockneten Kehlen. Bei der Erklärung des Novizen, der bereits gemütlich mit der Zeitung in der Hand vor einem Bier saß, blieb uns allerdings schnell wieder die Spucke weg.
Er habe, so erklärte er ohne Skrupel, einfach vergessen am Samstag sein Rad aus der Werkstatt zu holen. Und Sonntag sei da ja geschlossen…
Bei der nächsten ordentlichen Vollversammlung wird über diese Argumentationskette sicherlich noch zu sprechen sein.
Die Lösung des Beinbekleidung – Problems … oder: das Knie 2.0
… außerordentlich belobigt sei in diesem Zusammenhang die Schwiegermutter des Direktors. Hat sie doch per Nadel und Faden das nahezu entblößte Knie des Leitungspersonals wieder zu der ihm gemäßen Bedeckung gebracht.
Dem Blinden, leider seit vielen Jahren ohne Schwiegermutter unterwegs, bleibt also nur der Weg zum Nähkasten oder zum Änderungsschneider seiner Wahl.
An dieser Stelle sei gleichfalls versichert, dass das Direktoriat über alle Kanäle ständig mit allen – ich betone: allen! – Clubmitgliedern kommuniziert. So auch mit dem Vorsitzenden der Juniorenabteilung, dem Junglehrer. Er versprach, den Mitfahrern zeitnah Rechenschaft über die Geschehnisse der letzten Monate und gleichfalls über durchaus nahezu unverzeihliche Kaufentscheidung zu geben.
Ich gab ihm mein Wort, dies persönlich tun zu dürfen.
Und mein Wort zählt. Oder? Na ja, schauen wir mal .. ich weiß auch nicht recht … stammel stammel stammel …
Weltneuheit!
Schon vielfach hat der Heldenclub für Innovationen in der Welt der MTB-Berge gesorgt, die Entwicklung, insbesondere in der Elektromobilität, vorangetrieben. Dieser ruhmreichen Geschichte wurde gestern ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Und das Ganze geht auch ohne Elektrik oder gar Elektrotechnik!

Der Redaktion wurde ein erstes Bild aus der blinden Entwicklungsabteilung für eine Belüftungsanlage der Sportkleidung zugespielt,, das gerade die sensible Kniepartie im Blick hat. Zweifellos handelt es sich hier nochum einen Entwurf, der unter kundigen weiblichen Handarbeitshänden (z.B. In Gelb gekettelte Ränder) ganz erheblich an Attraktivität gewinnen kann, aber die Grundidee ist erkennbar. Das Produkt könnte auch bei Verletzungen durch den kühlen Luftzug – gerade in der Winterzeit – heilsame Wirkung erzielen. Neben der Beinpartie hat der Entwickler auch im Oberkörperbereich die Problemzonen Ellenbogen und Schulter in den Focus genommen.
Die Reaktionen aus der Wirtschaft sind bisher durchweg positiv, so dass das Marketing momentan im Vordergrund und einer – womöglichen – sonntäglichen Ausfahrt im Weg steht.
Und dann harren weitere Fragen einer Beantwortung:
Wenn der Stumme und der Blinde am vergangenen Samstag beim Doppelkopf das Kunstwerk des Ritters auch auf dem Tisch gehabt, dann hätten sie es gleich mitgebrannt, so mussten sie sich allein mit sich und ihren Gemahlinnen beschäftigen. Die Trägerin der Bergtasse wäre aber bereit, die Brennung vorzunehmen, wenn der Brennungsbeauftragte sich zuvor vom ordnungsgemäßen Zustand des Gegenstandes überzeugt hat. Terminabsprachen sollten baldigst telefonisch erfolgen.
Die Frage aller Fragen lautet aber: Warum hat der Direktor bei der Aufzählung der Helden den Junglehrer nicht erwähnt? Sollten in der Geschäftsleitung Informationen vorliegen, die das Volk noch nicht erfahren darf?
Karriereende, Wechsel in die Elektrofraktion, neues Fahrrad und Angst es schmutzig zu machen, Winterdeppression, Klassenarbeiten, noch Ferien?

Oder sollte er ins darstellerische Fach gewechselt sein?
Donnerstags ist die Welt noch in Ordnung – aber am Sonntag ist sie schlecht!
Sie besteht dann aus fadenscheinigen Ausreden.
Der Feuchtigkeitsbeauftragte gibt um 09:30 Uhr fernmündlich zu Protokoll, verschlafen zu haben. Der Blinde hat noch nicht mal eine Ausrede. Er kommt nicht zu spät – nein: gar nicht. Der Stumme gibt vor, höchst private Trainingskilometer auf flacher Strecke abzuspulen. Der Busfahrer, wer ist noch mal der Busfahrer??? Der Altlehrer Atta röchelt und schnieft seiner Bettgenossin das Kopfkissen voll. Das hat er beim Bunten gelernt – der übt das seit den Herbstferien. Der Unternehmer kann tagsüber nie. Der Elektrische sitzt, vermutlich nur mit dem neuen T-Shirt bekleidet, auf seiner Induktionsplatte und temperiert sein Hinterteil bis tief in die Eingeweide. Ganz wunderbar war dann noch der – immerhin pünktlich um 10:00 Uhr eintreffende – Anruf des Novizen: ihm sei auf der samstäglichen Trainingsfahrt die Kette gerissen … hätte, hätte und so weiter …
Was bleibt da?
Der Altlehrer “Biene” und der Große Vorsitzende drücken bei stahlblauem Himmel, wenngleich wenig erquicklichen Temperaturen, ihre Stollen in die weiche märkische Krume. Das war so kalt, dass selbst der kleine Aussichtsturm im Panzergelände ganz klein wurde:

Hier das animierte Video der Relive-Runde
…ne obliviscamur..
es gibt sie noch, die realen Ausfahrten… kräftezehrend, schweisstreibend und sportlich.
Wir berichten nur nicht mehr drüber. Sei es, weil Schriftführer lieber ausschlafen bzw. lieber ihre
Wurstfingerfertigkeiten zum Thema machen oder es Junglehrern und Elektrischen zu kalt ist.
Von den Kranken und Verletzten mal abgesehen.
Obwohl ich wegen gerissener Kette ! heute mit Laufschuhen im Wald war, ist mir noch ein Schnappschuss
im Vereinsheim gelungen : Mathias hat in eine lustige Kopfbedeckung investiert. Die braucht er,
weil real mitfährt…

Und noch ein Pic von letzter Woche. Tief in der gefählichen Waldemei.

