Nicht Indian- sondern Heldensummer

Jetzt werden sich alle fragen, was dieser Titel soll – man sehe sich die Farben an, dann sehen selbst Blinde worum es geht! 

Das sind die Bilder der wunderbaren sonntagsausfahrt.

gut, das am Clubabend im Vereinsheim heute nur wenige Trinker am Start waren, von diversen Weihnachtsfeiern überflutet war lediglich ein kleines Plätzchen auf Barhockern frei, da hätte kaum jemand mehr gepasst. Nicht der Scheibennovize, der Antibiotikapierre  und der Direktor sowieso nicht, dem hätte man noch nicht mal einen angemessenen Sitzplatz bieten können. Schön das wir nur zu viert waren, incl. Scheinheld!

Wenn das kein..

..kleidsamer Schutz für die empfindlichen Ohren der Binden ist..ja dann weiss ich`s auch nicht.
Skuriler als die mischung aus MontyPhyton und Catwezle wirkt das auch nicht, oder ?                                                                               Übrigens : Fahrrad fahren ist veganes Reiten !
In diesem Sinne ..bis morgen auf, ein Bierchen im Vereinsheim.

Samstags beim Bäcker

Nein, nein, da kommt ( leider) nicht das Sams, obwohl es in der langen Schlange immer auch wieder wunderliche Gestalten gibt. Und wunderliche Gespräche:

Käufer 1: Moin, na, alles frisch?

Käufer 2: ja sicher, und – wie war der Urlaub?

K 1: Doch, klasse, gut erholt. Und, fährse?

K 2: ja sicher, iss doch Sonntag!

K1: aber meinse denn, dass es über 16 grad wird?

K 2: ja sicher, iss doch Sonntag!

K 1: na dann mal viel Spaß! Ich weiß ja nich …

 

Vollbepackt schwingt sich der eine Käufer in sein klimatisiertes Fahrzeug, der andere Käufer auf das geliehene Rad, begleitet von besten Wünschen der Bäckereifachverkäuferin für das Wochenende…

Als ich eben nach dem Belohnungsweizen mich den Berg nach Sundwig hochschraubte zeigte das fahrzeugeigene Thermometer 3,5 grad, Tendenz steigend und erreichte tatsächlich vor der heimischen Scholle 3,9 – Schlappe 19,9 grad über – 16! Also keine Bange, dieser Winter ist noch lange kein Winter und das bisschen Regen fiel erst auf, als wir im Vereinsheim dem Alkohol zusprachen.

natürlich in Gedenken an den kranken Direktor , der sich im warmen Bettchen sicher nach unserer Gemeinschaft sehnte und der neuen Scheibe, die noch nicht einmal Zeit für ein Bierchen fand.

unsere, d.h. zwei Exlehrer und derBlinde, besten Wünsche gelten natürlich Ihnen und, während ich  gerade Wdr 3 (Daniel Hope persönlich) über den Tanz höre, an alle anderen Helden die „Aufforderung zum Tanz“ , im übrigen herrlich für Klavier vertont von Carl Maria von Weber.

 

Vielleicht gibt es auch noch wunderbar herbstliche Fotodukumentationen zum Ausritt von Atta?

Bis dahin kann ja der eine oder die Andere üben!

 

Der Lehrer

Schon in der Gründerurkunde des Clubs, ja, selbst in den ersten – wahrscheinlich in den Jahrhunderten seit der genialen Idee des unvergleichlichen Direktors dem Zerfall ausgesetzten – Skizzen war es niedergelegt, dass es (ich zitiere höchstwahrscheinlich wörtlich) jedem frei steht zu kommen, es keine Verpflichtung gibt und wer da ist da ist und wenn der Schriftführer endlich die Satzung erstellt hätte, dann wäre dies wohl § 1a geworden.

Nun gehört es sich selbstverständlich, dass man den Herrn Direktor nicht einfach so – im wahrsten Sinne des Wortes – im Regen stehen lässt und es darf als guter Ton verstanden werden, ihn über Absencen zu informieren, gern auch in Traktaten oder kleinen Versen.

Aber doch nicht jeden Wasserträger – wer hat dafür denn die Zeit?

und was die Konsistenz von Eiern angeht, da hat doch Loriot alles Notwendige gesagt:

Gelobt sei der Name des Direktors, selbst wenn er loriot nicht kennt!

Weicheier …

… der Direktor hatte sich schon entschuldigt (vermutlich war die Sitzheizung defekt) – aber warum kneift die Mannschaft? Zugegeben, die Witterung war feuchtkühl – aber das Geläuf griffig. Und die Schuhpräser hielten zumindest die Füße staubtrocken. Allein zu fahren hatte zudem den Vorteil, nicht nach jeder Steigung auf Jupp warten zu müssen. Punkt 12.30 Uhr wurde es trocken und hell – aber da stand der einsame Held schon unter der heißen Dusche …

Scheibe

Herrliche Herbstausfahrt bei stürmischer Wetterlage

Bevor wir dem Stummen die mündliche Abmahnung zum Thema “er möge doch bitte wieder am Start erscheinen” standesgemäß verdreckt auf der hauseigenen Terrasse übergaben, haben wir zu fünft einige Höhenmeter im windumtosten Balver Wald abgespult.

Locker, lässig und mit zunehmendem Weißbierdurst. Da hat sich auch Robby mal wieder freuen dürfen. Endlich waren sonntags wieder genügend Gäste im Vereinsheim, damit er ausgiebig gestreichelt werden konnte.