
Wir freuen uns, den Neujahrsempfang 2016 bekannt zu geben.
Die Einladung erfolgt an alle aktiven Zweiradler, sie erfolgt auch ausdrücklich an die passiven Blogleser und sie erfolgt natürlich auch an deren BegleiterInnen! Man könnte auch sagen: “mit Damen”.
Ort der Handlung ist das Vereinsheim Mettgenpin. 17. Januar, sonntagmittags, 12:30 Uhr.
Programmabfolge:
- Begrüßung der Anwesenden – vornehmlich der wohlriechenden Damen – durch den Direktor
- Sachstandsbericht zu den vergangenen Höhepunkten der Vereinstätigkeit und dessen glorreiche Zukunft in 2016. Referent: Andreas, Schriftwart
- Impulsreferat: “Die Wunder des Vereins – aus Sicht eines Novizen” von Jogi
- “Kommunalpolitische Bedeutung des verschlammten Zweirades” – zufällige Meinungen und spitzfindige Erörterungen durch die ausgewählt kundigen Tretkurbler Josef und Matthias
- “Vorbildliche Integration selbst auswärtiger Radfahrer” – kurzes Statement des Mendeners Karl und des Dröscheders Finno
- Feststellung des immensen Erfolgs und der großen Strahlkraft des Neujahrsempfanges durch den Direktor
- Mittagessen à la carte aus der Mettgenpinküche. Dies auf eigene Rechnung – jedwede Ansprüche an den Verein sind hiermit ausgeschlossen …
Sollte einer der genannten referierenden Herren sich darüber wundern, hier als Referent genannt zu werden, so verweise ich hiermit auf die Statuten, die dem Direktor weitreichende Rechte einräumen. Die Delegation von Aufgaben sieht der Direktor eindeutig eingeschlossen.
Mit Worten der Kinder: er ist der Bestimmer!
§ 7: Vorstand
…
(2) Der Vorstand wird nicht gewählt, er ist einfach da. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung bei der nächstfolgenden Ausfahrt einzuholen ist.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands ist unbegrenzt.
Es bleibt festzustellen, dass bei betreffender Versammlung
- … an den anwesenden Mountainbikern besser nicht zu riechen ist, sie haben dann 2 Stunden am Berg hinter sich … und
- … beabsichtigt ist, das Mittagessen noch vor Einbruch der Dunkelheit einzunehmen. Frau Direktor hat schließlich auch noch andere repräsentative Termine wahr zu nehmen.
Die Mitteilung über Eure Teilnahme an die Geschäftsstelle wird dringend bis zum 09.01.2016 erbeten.
Gibt es den Worten des Direktors etwas Substanzielles zu entgegnen? Natürlich nicht! Auch der Erweiterung der Satzung wird natürlich vorbehaltlos zugestimmt. Remember remember 1789 im November… Auch da gab es ein directorium, Widerspruch wurde nicht gerne gesehen und gern wurden Kinder der Revolution gefressen (die Damen mögen diesen Ausdruck entschuldigen, doch war er hier historisch geboten). Das möge uns die Zukunft ersparen, die Direktorengattin sich allerdings auch das Geschichtsstudium, denn da lernt man, dass auch die Direktorenexistenz nicht unbegrenzt ist.
Ich verliere mich etwas …
Was ich eigentlich sagen wollte: den Vortrag zur politischen Relevanz des verschlammten Zweirades habe ich auf einem Bierdeckel bereits oberflächlich skizziert, allein, ich kann ihn am vorgegebenen Datum nicht halten, da ich mit meiner Familie am sogenannten 6-Wochen-Amt für meine Mutter teilnehmen werde.
Ich werde aber vom Direktor grüßen, der in meiner ostwestfälischen Heimat allerdings als “der Radfahrer” bekannt ist und fast mit meiner Mutter mal einen Walzer getanzt hat.
Also, es möge der Lehrer den Vortrag übernehmen und ihn zweifellos mit mehr Hintergrund auf der Basis des Radfahrer-curriculums unterfüttern oder der Direktor in seiner unendlichen Güte und entscheidungshoheit einen neuen Termin verfügen.
Ein Neujahrsempfang ohne Josef ist undankbar und damit undenkbar. Auch möchte ich gerne erfahren, was “derblinde” bereits auf einem Bierdeckel zur “Kommunalpolitischen Bedeutung des verschlammten Zweirades” verfasst hat. Ich bin daher für eine Verschiebung auf den 24. Januar. Auch an diesem Sonntag dürfte ein Neujahrsempfang noch zulässig sein. Zumal ich persönlich dann auch nicht so unter Zeitdruck für das eigene Referat gerate. Allein die Schilderung der glorreichen Vereinszukunft – wenn sie denn sachgemäß aus allen perspektiven in strahlendes Licht gesetzt werden will – wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Hinzu käme die Aufzählung unendlich vieler Höhepunkte.
Vielleicht kann der Herr Direktor heute am Stammtisch noch einmal eine terminliche Feinabstimmung vornehmen!?