3 wackere Regendichte und ein Gefährt göttlicher Herkunft

Um es gleich mal beim Namen zu nennen: dass der Blinde im Moment etwas ungelenkig daherkommt, ist offensichtlich. Der Altlehrer hat Verpflichtungen und Atta Urlaub, soweit nix Neues.

Aber: dass der Kulturbeauftragte sich mit einem freitäglichen (!) “Sturmtief angesagt” und der Bunte erneut sein Töchterchen Lea und Aktiväten zu Karneval vorschiebt – sie sich also sehr ungelenk aus der feuchten Affäre ziehen wollen, das ist durchaus zur Sprache gekommen.

Wie auch immer.

Nass und schmutzig war die Devise für den Novizen, den Busfahrer und die Leitungsebene. Wobei jene Leitungsebene das neue Gefährt “Rotwild” des Novizen versucht hat, bergauf zu locken. Das war ohne vorgehaltene Möhre aber nur schwer möglich. Der Zosse mit dem anspruchsvollen Namen Rotwild macht dies nur unwillig. Es macht eher den Eindruck, als sei der Zosse den Aufstiegshilfen, Gondel, Sesselliften und Schleppern zugetan. Berghoch ist nicht sein Ding. Sobald sich eine Steigung auftut, ziehen sich die Bremsbacken spastisch zusammen und die Kette erhöht ihren Reibungswiderstand um Faktor 5. Mein Vorschlag: Rotwild ist in dieser Fortbewegung gen Himmel durch Milchvieh zu ersetzen.

Geht es dagegen bergab – dann geht es zügig. Weich im Hinterteil federnd geht es elfengleich, sanft federnd über Stock und Stein. Die Agilität des Dammhirsches verbreitend strebt das zweirädrige Eisen der Talsenke entgegen. Das kannte der Direktor so nicht: die Federwege des Hinterbaues drücken jeden Stoß weg – zusätzlich sitzt der zarte Po auf einer Art gepolsterten Barhocker Modell “Jogi-Elasto” und so stellte sich spontan die Erinnerung an den Citroen DS ein.  “La Déesse” –  die Göttin des Automobilbaues. Herrlich. Dieses entspannte Reisen vergnügt.

Allerdings finden sich zwei Grenzen. Eine naturgemäß an der Stelle, wo es wieder, wenn auch nur ein wenig, berghoch geht. Ganz Frau ziert sie sich dann wieder und erwartet umgehend die Sache mit der den Aufstieg erleichternden, technischen Aufstiegshilfen `rauf auf den Berg. Die Andere betrifft den Schlamm, Dreck, Schmadder und Modder, mit der sie ihren Fahrer bewirft. Gänzlich unbekotflügelt lässt sie den Reiter in Wolken von Dreck und Regen stehen – das war bei der DS nun ganz anders. Jedenfalls in den ersten fünf Jahren, bevor das Bodenblech durchgerostet war.

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