Ja, er war schon irgendwie anders

La Bombonera” in Buenos Aires – Diego Armando Maradona “sein Stadion” – hell erleuchtet zu seinen Ehren

Eigentlich ist er ja bereits vor gefühlten zwanzig Jahren aus dem Leben geschieden. Nun aber wohl erst wirklich. Ein unfassbar guter Fussballspieler und eine – für uns Westeuropäer – irgendwie auch Witzfigur.

Dass er diesen Widerspruch im Süden Europas, vor Allem in Neapel, und natürlich in Argentinien in für uns unvorstellbarem Ausmaß positiv personifizierte – dies lässt sich in vielen Kommentaren und sehr persönlichen Schilderungen ablesen. Eine von diesen finde ich bemerkenswert. Sie wurde veröffentlicht in der spanischen El Pais und kommt von seinem ehemaligen Mitspieler und wohl anerkanntem Kenner der internationalen Fussballszene: Jorge Valdano

Nicht leicht gefallen

… ist mir die Entscheidung, die sonntäglichen Ausfahrten zunächst nicht zu begleiten.

Warum nicht?

  1. Ich folge damit den geltenden Regeln.
  2. Ich glaube, dass man als Bürger im Moment aufgefordert ist, dies zu tun – schon alleine um Anderen nicht den Vorwand zu geben, diese Regeln nicht zu befolgen.
  3. Mein persönliches Empfinden ist: manches Mal fühle ich mich auch nicht wohl bei einer Ausfahrt … Abstand usw. … und glaube auch, dass dies nahezu unvermeidbar ist. Da trägt niemand schuld. Möglicherweise aber auch alle. Ich weiß es doch auch nicht … Früher hieß das mal Gruppendynamik.
  4. So `ne Kacke – ich werde versuchen, meine bestechende Spätform bei Einzelausfahrten auf dem Zweirad zu konservieren. Beim Genuss von kaltem Pils bleibe ich gleichfalls im Trainingsplan 😉

Lutz

Anmerkung: habe heute eine schöne Rennradrunde gedreht. Alleine, wie sich wohl versteht.

Dem Müller Johannes sei es getrommelt und gepfiffen !!!

Oben der See, nebenan die lauschige Sauna, unten der Bachlauf – und das alles in nahezu undurchdringlichem Dschungel.

“Finden Sie Livingstone” – so hieß das Spiel heute – führte uns tatsächlich an die Quellen des Nils. Und das hat unser Missionar und Forscher “der eigentlich blinde Josef” gefunden. Vermutlich ertastet.

Das Jahr 1966 als Erscheinungsjahr des legendären Films scheint noch nicht lange her: wenn man die äquatoriale Hütte im Alberts`schen Gelände endlich gefunden hat, dann fühlt man sich umgehend in sonntagnachmittägliche Fernseherlebnisse zwischen Kaffee Hag und Eckes Edelkirsch versetzt.

Großartig! Und Strom zu Kühlung ist auch da. Ganz großartig! Einen herzlichen Dank an Josef und vor Allem an Johannes für die Rettung der Wintersaison!

Bitte um Rückmeldung wg. des Tests oder dem Test.

Bisher hat der Busfahrer geschrieben, dass er jetzt wieder die Mitteilung per Email bekommt, dass es etwas Neues im blog gibt. Es klappt also bei ihm wieder. Dann hat der Novize geschrieben, bei ihm nicht.

Was ist mit Atta, Scheibe und dem Stummen?

Los! Meldung! Sonst Direktor böse!

Test

Na? Bekommen auch die …. @web.de und …. @gmx.de – Kollegen jetzt eine Mitteilung, dass es Neues auf dem blog gibt?

Auch wenn es nur ein “Test” ist.

Ich hätte es wissen müssen

Auch wenn der Sonntagmorgen nicht unbedingt die Zeit meiner höchsten Konzentration ist, hätte ich es wissen können – nein: müssen.

Bereits um 10 vor 10 Uhr nahm das Schicksal seinen Anfang. Georg, der Altlehrer und ich als ihr Direktor hatten sich versammelt. Kalt war`s. Der Altlehrer fragte scheinheilig, ob man denn nicht mal wieder über das “Panzergelände” nach Lendringsen, Asbeck, Eisborn usw. fahren solle? In einem Anfall von Selbstbewußtsein habe ich diesen Plan noch mit “… ist wohl zu windig da oben … ob wir besser im Wald fahren sollten? ” verhindern können.

Also schwenkte der Altlehrer auf eine Routenplanung Deilinghofen – Brockhausen – Volkringhausen und “dann mal sehen” um. Man werde schon sehen. Da genau hätte ich intervenieren müssen: fahre niemals hinter Lehrern her, das wird nix.

Aus dem “… man werde schon sehen…” wurde dann auch nix. Hinter Volkringhausen den Berg irgendwie hoch – ab dann eher Blindflug. Immer berghoch – aber mit felsenfesten Ansagen gespickt: ” … hier genau sind wir schon mal links gefahren, da kommt dann noch mal mal so eine Abbiegung nach Deilinghofen …” – unser geplanter Rückweg. Die mittlerweile fortgeschrittene Zeit und die vorgetäuschte Orientierung des Altlehrers ließ mich zweifeln, aber noch nicht verzeifeln.

Erst die Aussagen entgegenkommender Stock-und-Stein-Radler, man habe Balve gleich erreicht, überzeugte auch das Lehrpersonal, umzukehren. Umkehren, um nicht noch mehr verlorene Höhenmeter den Oberschenkel-Laktatwerten zu opfern. Selbst der Altlehrer fing langsam an, Entschuldigungen zu stammeln. Kyrill habe doch vieles verändert. Und überhaupt.

Erste schüchterne Blicke auf das Georg`sche Smartphone liessen uns einen Weg erahnen, der wohl letztlich über die Höhen des Ostberges geführt hätte. So weit aber sollte es denn doch nicht kommen – kaum hatten wir uns der Orientierungslosigkeit des Altlehrers entledigt und nahmen gestärkt von Selbstbewußtsein die neuen Höhenmeter auf uns – just da ließ Georg`s Urgewalt die Kette seines Fahrrades zerreissen.

Na super. Ein Ersatz-Kettenglied habe ich zwar im Werkzeug – aber der notwendige Kettennieter, den hatte der Altlehrer schon vor einigen Wochen mitsamt seiner gesamten Rucksackladung irgendwo liegen gelassen. Alles weg. Wahrscheinlich sogar mit dem Klassenbuch.

Georg hat dann Neele angerufen – die machte sich auf den Weg nach Volkeringhausen. Bis dort, glaubten wir, könne Georg einfach bergrunter rollen lassen. Weit oben am Berg waren wir ja wieder.

Nach diesem Telefonat war dann auch der Georg`s Akku auf 2%. Das Telefon-Akku meine ich. Is klar!

Wir haben uns dann oberhalb von Binolen getrennt (den Rest von Georgs Tour muss er selbst erzählen, wenn er denn überhaupt schon wieder zuhause ist …).

Mittlerweile hatte ich dann mein Smartphone aktiviert – da konnte der Altlehrer Richtungsänderungen ansagen, wie er wollte. Da weiß mein Telefon erheblich mehr!

Tja – und dann war alles ganz einfach – in Brockhausen sind wir aus dem Wald gebrochen. Zuhause war ich letztlich um 13:30 Uhr.

Einen Vorteil hatte das: wenn ich zu spät zum Essen komme, dann ist Anja schon mal, sagen wir: missgelaunt. Insbesondere wenn der Grund beim zweiten Bier in der Kneipe zu suchen ist. Im vorliegenden Fall meiner Verspätung erging Gnade vor Recht.

Und was lerne ich daraus? Genau: ich hätte es wissen müssen.

Nun bin ich Ende sechzig, fast siebzig – und seit meiner Einschulung in die städt. Volksschule Köln-Kalk sind nunmehr 62 Jahre vergangen. Seit dem ist mir eigentlich klar: Lehrern, Altlehrern zumal, sollte man mit gebotener Vorsicht begegnen. Heute gibt es ja den schönen Begriff der “Hochrisikogruppe” für sie. Und niemals, wirklich niemals, blind hinterher fahren! Das führt ins Verderben – oder wie in meinem heutigen Fall zu einer vierstündigen Ausfahrt in weit entfernte Galaxien.

Ich hätte es wissen müssen.

Herbst/Winter – wie soll das denn funktionieren?

Am Mittwoch sind der Altlehrer, der Pessimismusbeauftragte und ihr Direktor um 17:00 den Berg hoch gefahren. Kalt war`s, trocken und ganz früh dunkel – die Zeiten angenehm-wohliger Temperaturen sind vorüber.

Diese Drecks-Corona Nummer sollte uns ja eigentlich nicht auch noch die Fahrrad Herbst- und Wintersaison verhageln. Gehen wir mal davon aus, dass man überhaupt noch weiter in der Gruppe fahren darf – dann gilt ab sofort:

10:00 Uhr sonntags am Vereinsheim

Und was ist mit dem gesellschaftlichen Teil der Schlammfahrten? Beim Bräsigen im Garten? Im Innenhof bei Gaststätte Peters? Bier im Rucksack und Frühschoppen unterwegs? Alle Ideen sind gefragt.

So – und dieser Post ist gleichzeitig der Test ob die Benachrichtigungsmail klappt. Diejenigen mit …gmx.de und …web.de – Mailadresse hatten ja bisher das Problem. Atta, der Altlehrer (der ja aber sowieso eher nie in seine Mails, den blog oder sonstwas guckt), Jogi, der Stumme und der Busfahrer geben mir also bitte Zeichen, ob es jetzt mit dieser Benachrichtigung geklappt hat.

Ehrlich gesagt, kann es gut sein, dass es immer noch nicht läuft – schaun mer mal.

Mittwoch, 17.00 Uhr : kalt und nass

Da trennt sich die Spitzengruppe vom Fahrerfeld – der Weizen vom Spreu. Wir probieren es halt noch einmal um 17:00 Uhr.

Die Memmen sind sowieso im Urlaub – Südwestdeutschland, Italien und ichweissnichtwo.

Danach – ab kommendem Sonntag – wird es dann der Sonntag, 10:00 Uhr sein, der gemeinsame Ausfahrten vorsieht.

Aber bevor das kommt, berichte ich vom kommenden Mittwoch. Wasserdichte Kameratüte, wasserdichte Hose und Überschuhe inclusive.

Atta lädt ein – das Astra Rotlicht glüht schon

Am kommenden Mittwoch treffen wir uns um 17:00 Uhr – es wird zu früh dunkel – am Mettgenpin – und fahren Richtung Menden. Dort drehen wir eine Runde und im Anschluss gibt sich Atta an seinem Wohnort die Ehre. Vermutlich wird “Astra Rotlicht” und vielleicht auch das gute “Josefs” im Angebot sein …

Auch da gilt, was unser NRW Gesundheitsminister so vorbildlich beschreibt:

Karl-Josef erklärt die Welt ….