Weißwurst im Ruhrtal

 

Liebe Lea, liebe Susanne und lieber Karl –

ein herrliches Frühstück nach getaner Radarbeit: leckerste Weißwurst bei schon festlich und zünftig gedecktem Tisch und dazu ein weiß-blauer Himmel – wie er im bayrischen Notizbüchl steht! Vielen Dank!

Das kann sich sehen lassen:

Das Nachrichtenkarussel..

dreht sich auch hier immer rasanter, einschließlich fakes, aufgeregter Scheindebatten und snobistischen Besserwissereien.
Bei soviel Überreiz mache ich die Rolle rückwärtz und seile mich ab nach Hamburg ( Humbug) und guck mal was die RATTELS noch so auf die Bühne bringen. Bericht folgt.
Bis dahin diene das Beispiel dieses süssen  kleinen Mädels . Manchmal ganz gesund 🙂

Das sieht er aber garnicht gern

der Direktor!

Völlig erschöpft erreicht eine Gruppe von fünf Aufrechten des unvergleichlichen Heldenclubs das Vereinslokal, dürstend nach der wohlverdienten Erfrischung. Anstatt, dass das perlende isotonische Getränk am Stammtisch auf die trockene Kehle wartet stellt sich zunächst die Frage: “wohin soll ich mich wenden?”  Seit Jahren bereits sollten eigentlich alles g klärt und geregelt sein, und dann, kein Tisch reserviert! Gut, dass das der Direktor nicht gesehen hat, der erst im Verlauf des Abends zur Truppe stieß. Aber dazu später mehr.

Und dabei gab es so viel zu besprechen.

  1. bei frühlingshaften -, fast sommerlichen Temperaturen hatte der Trupp die stumme Trainingseinheit in rekordverdächtiger Zeit abgespult. Im Peloton herrschte zunächst gespannte Ruhe, schließlich  hatte einPost am Wochenende Unruhe verbreitet und an der ein oder anderen Stelle für Irritationen gesorgt und auch die erhofften Weisswürste  für am Sonntag anderweitig gebundene Clubmitglieder wurden nicht überreicht.

Eine rechte Diskussion, war denn nun der Post angemessen oder hatte te da jemand über’s Ziel hinausgeschossen  wollte nicht in Gang kommen.  Der Kommentar des Jungspundes Thomas hatte zusätzlich Öl auf’s Feuer gegossen und der Beitrag des Direktors ließ die notwendige Klarheit vermissen. Und dabei wäre (und ist) er so dringlich!

Schon damals, als der Begriff des Novizen  eine rein theologische Bedeutung hatte, gab es einen Streit, der sich letztlich auf die Frage konzentrierte, ob denn Jesus arm war, der aber auch die Härsie behandelte und die Inquisition in den Mittelpunkt stellte. Päpstliche Legaten und Franziskaner trafen sich und das Ende war ein grässliches Massaker unter frommen Ordensleuten, bei dem es am Ende um die Fröhlichkeit Gottes ging.Bevor es dazu kommt, nicht die Fröhlichkeit Gottes, sondern das Massaker ist gemeint, wird hoffentlich in diesem Fall der Direktor die Frage entscheiden und Schlimmeres verhindern.

das geschah zwar nicht am Mittwoch, aber er selbst erschien dann doch , zeigte aber immerhin  – in dieser österlichen Zeit – seine Wundmale und frönte, wenn auch zurückhaltend, dem Biere und erfreute die Runde, später noch ergänzt durch den Mittagsschläfer und den Novizen (auch die Frage, ob der jetzt Bruder Jogi genannt werden darf, ist noch nicht entschieden). Neu war das Gefährt des Schläfers, dass vor dem Lokal stand und demnächst auch zum Streitross werden soll, und, dass der schwarze orientalische Blitz sich zwar im Fahrerfeld gut hielt, aber anschließend nicht das hochverdiente Getränk genoss …, Erkältung, Ramadan, antialkoholiker, Erdogans Geheimdienst …?

es muss ja auch in Zukunft noch Fragen geben, die am Mittwoch oder Sonntag heiß diskutiert und besprochen werden müssen.

Z.B. die nach der kürzesten Zeit zwischen dem Rücktritt von einem wichtigen Amt und dem Rücktritt vom Rücktritt.

Es gibt ja viele Fragen, die in Bezug auf die Struktur des Clubs einer Klärung harren – wer wenn nicht der Schriftführer wüsste davon etwas zu erzählen (wo ist der eigentlich?) – aber diese nicht.  Von Gottes Gnaden war fü her so ein Begriff, der dem Führungspersonal (eigentlich IHM) entspricht. Den verliert man  nicht, den gibt man nicht ab,  denn allein “hinderlich wie überall, ist hier der eigene Todesfall” oder, und da sind wir wieder beim Kampf der Kartenser, die Inquisition.  Von Revolution war ja auch immer mal die Rede, aber die Clubmitglieder die davon reden, haben alle keinen ARsch in der Hose bzw. brauchen das bisschen, um sicher auf dem Sattel zu sitzen.

Es lebe der gesundete Direktor gssn und und Roland Thalberger, sowie die alten Bräuche!

Der Direktor tritt zurück

Auf dem Weg zu einer der interessantesten und beklopptesten Fahrradgemeinschaft kann der Direktor nichts mehr beitragen. Er wird in einem ärztlichen Bulletin vom Montag zitiert, das erst jetzt dem blog zugespielt wurde.

“Nach dem folgenschweren Sturz des letzten Wochenendes hatte ich viel Zeit nachzudenken – hier wurde mir klar, dass ich auf dem Weg der rasanten Entwicklung der Organisation berghochimsauerland.de letztlich im Wege stehe. Oder liege.

Aus diesem Grunde mache ich den Weg frei für eine frische, kampf- und ideenkräftige Person, welche das Direktoriat vollumfänglich übernehmen kann.

Selbstverständlich werde ich weiterhin der Gemeinschaft beratend zur Seite stehen.”

Damit endet eine Ära, die geprägt war durch Ideenreichtum, Nachlässigkeit und kaum zu überbietender Selbstüberschätzung.

Aber was soll`s? Schließlich kann ein aufstrebender Verein nicht auf Einzelschicksale Rücksicht nehmen!

Iserlohn, im April 2017

“Ich schenke Dir Vertrauen, bei allen Deinen Routenplanungen …”

es hat nur Dein Dich liebender … gefehlt! Da steht die Welt doch Kopf:

Solcher Botschaften erreichen mich seit vergangenem Sonntag im Stundentakt! Und warum, weil sich jetzt Finno mal an einer Abzweigung vertan hat.

Ich will mich jetzt gar nicht darüber auslassen, dass hier fast nichts geschrieben wurde über die Ausfahrt hoch über dem Lennetal! Da gibt es nämlich auch nichts auszulassen! Das ist nämlich ganz normal! In was für einer Welt leben wir denn eigentlich?

Alles muss geplant und ausgemessen werden, tatsächliche und gefühlte Außentemperatur, gespürte und in echt gefahrene Höhenmeter, Pulsschlag und Luftdruck bei + 10 Grad – es wundert doch, dass die Untergruppe ‘Lehrer’ nicht einen Anhänger mit Kartenmaterial hinter sich herzieht!

Da macht der Finno – wo er doch schon mal da ist – ne kleine Ausfahrt auf heimischer Erde und will den alten Hasen mal zeigen wo Barthel den Most anbaut, da gibt es ein Geheul, das auf keinen platten Reifen geht. Was ist aus dem Club der Helden geworden – ein Haufen sabbernder Lappen! Endlich hat das inständige Werben dazu geführt, dass wir eine Jugendabteilung unser eigen nennen dürfen, da bieten wir gleich auf der ersten Tour ein erbärmliches Bild. Und das noch dann, wo zwei heiße Jungspunde und ein Alpenbezwinger zu uns fanden, denen wir mal hätten die Welt erklären können.

Vertan die Chance!

Na, dann erholt Euch jetzt mal bei einer Altherrentour – schön durchs Flache und dann schnell an die Weißwurst und ans kühle Nass!

Jammerlappen seid Ihr, Prost!

Ich war gestern beim Konzert eines 60jährigen, der hat zwei Stunden Gas gegeben und einen Tag vorher ein Interview gegeben, hier zwei Ausschnitte:

Was soll man dazu noch sagen – ein Traum!

 

verzeih, josef…

..nie wieder  werden wir dich in deiner Fuktion als Geläufsucher und Panoramafinder
kritisieren. Jetzt, wo TeflonFinno uns gezeigt hat wie man potenzielle Personalneuzugänge
effektiv abschreckt, in dem man sie durch die schlammigsten, steilsten Irrwege führt, gespickt
mit umgestürzten Bäumen und dornigen Sträuchern.
TeflonFinno ? Weil jegliche Kritik , ja sogar von Dir, an ihm abflutschte wie auf einer Lotusblüten-
oberfläche. Nicht mal der beklagenswerte Anblick von Holgis Mundwinkeln, die nur durch den dicken Hals
daran gehindert wurden sich auf den weg richtung Tretlager zu machen, beeindruckten den Kreisbahnmann.
Obwohl….nach dem 2. Bierchen im Forsthaus Löhen schien es eigentlich doch eine interessante anspruchsvolle und unvergessliche Tour gewesen zu sein.
In diesem Sinne…Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Blinder !

Sonntags in Pillingsen

Hier ein paar Fotos und die Tourdaten