Abstandsregeln vs. Vermummungsverbot – und “Frikadelle to go”

Der Sonntag war das, was man einen Traumtag zum Radfahren bezeichnen kann. Nur so richtig unbeschwert ist das alles halt nicht. Abstand halten! Zwischen 5 und 50 Metern – schließlich waren wir zu Dritt – also immer 2 plus 1. Der Altlehrer, der Schriftführer und ihr Direktor.

Die Runde war schön lang  – gefahren sind wir piano – und im Anschluss gab`s dann noch die leckerste Frikadelle der Welt: aus der Küche des Bräsigen – er verkauft jetzt “außer Haus” – hat uns Anke im Garten ein Bierchen mit eben dieser Bulette serviert. Großartig!

Hilferuf von quaeldich.de

Hier die Mail, die mich per Rundmail erreichte:

 

Liebe(r) heavencanwait,

im Februar hätte ich das nicht für möglich gehalten. Die Welt ist im Griff der Corona-Pandemie, und bei allen dramatischen Folgen geht es jetzt vor allem darum, zu Hause zu bleiben und die Verlaufskurve abzuflachen. In diesem Sinne haben wir auch einen Aufruf an alle Rennradfahrer im quäldich-Kosmos vorbereitet.

Auch für quäldich bedeutet die Corona-Krise eine schwere Prüfung. Nach der Corona-bedingten Absage der Rennrad-Reisen bis Ende Mai stehen wir vor dem Aus. Wir haben zwar schon eine Strategie, wie es weitergeht, dennoch ist die Situation bedrohlich und wir müssen dich heute um Hilfe bitten.

Flatten the curve: Bleib’ zu Hause, fahr’ alleine

Die politische Botschaft ist klar, und mittlerweile haben sie auch fast alle verstanden: um das Gesundheitswesen funktionsfähig zu halten, ist die Reduktion von Sozialkontakten notwendig, um die Infektionskurve abzuflachen (wie Claus Kleber gut erklärt).

Was bedeutet das für uns Rennradfahrer? Auch wir sollten im Wesentlichen zu Hause bleiben. Bitte halte dich daran, damit uns dramatische Zustände wie andernorts erspart bleiben!

Ob und wieviel man noch Rad fährt, soll der Einschätzung des einzelnen überlassen bleiben. Hinterfragt wird in den sozialen Medien, ob die damit verbundene Unfallgefahr nicht ggfs wertvolle medizinische Ressourcen bindet. Wir von quäldich.de sind der Meinung, dass gegen Solofahrten nichts auszusetzen ist, solange sie erlaubt sind, da die Unfallgefahr zu Hause größer ist als im Rennrad-Sattel (Quelle Unfallstatistik 2015, Vergleich Verkehr und Hausbereich). Eventuell sollte man darüber nachdenken, von auslaugenden Ausfahrten abzusehen und etwas entspannter zu fahren als sonst, um sich selbst vor dem Open-Window-Effekt und somit vor Infektionen zu schützen.

Bleib’ zuhause, fahr’ alleine, bleib’ oder werde gesund! Alles Gute!

Die Corona-Krise ist auch eine schwere Krise für quäldich.de

Der Tourismus steht weltweit nahezu still. Das Auswärtige Amt hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen und rät von touristischen Reisen ins Ausland generell ab, ein bislang in der Geschichte einmaliger Vorgang. Und das aus gutem Grund: wie das Geschehen in einigen Skiorten gezeigt hat, sind Touristenhochburgen prädestiniert, zur unkontrollierbaren Virus-Drehscheibe zu werden. Aus Rennradfahrer-Sicht gesprochen: auch beispielsweise der massenhafte Exodus deutscher Rennradfahrer in den Frühjahrsmonaten nach Mallorca hätte das Potential zu einem epidemiologischen Super-GAU gehabt.

So sehr wir ganz persönlich hinter diesen Entscheidungen stehen, droht uns die Situation das Genick zu brechen. Wir mussten bis Ende Mai 19 Rennradreisen absagen, und es ist noch nicht absehbar, ab wann die Durchführung von Rennradreisen wieder möglich sein wird. Unsere Haupt-Reiseziele Italien, Frankreich und Spanien sind in Europa derzeit ja am stärksten von der Pandemie betroffen. Für einige Reisen, insbesondere für die kurzfristig abgesagten Bergtrainings in Andalusien, haben wir nun nahezu 100 Prozent der Kosten zu tragen und keinerlei Einnahmen. Dazu kommt, dass jede abgesagte Reise unseren Umsatz weiter einbrechen lässt, wir die laufenden Kosten jedoch nur in begrenztem Umfang reduzieren können. Kurz: die Corona-Pandemie ist für quaeldich.de eine existenzielle Krise, die wir ohne externe Hilfe nicht bewältigen können. Dass wir als Reiseveranstalter damit nicht alleine stehen, sondern die gesamte Tourismus-Branche betroffen ist, zeigt dir dieses Facebook-Video: https://www.facebook.com/timokohlenberg/videos/10163275464715300/

Wie kannst du uns helfen?

Die Teilnehmer der abgesagten Reisen haben wir bereits aufgefordert, sich ihre geleistete Anzahlung nicht auszahlen zu lassen, sondern in ein Reise-Guthaben umzuwandeln. Denn eins ist klar: Viren kommen und gehen, die Pässe der Alpen werden uns Rennradfahrer auch in den kommenden Jahren noch anziehen. Die Reaktionen auf unserer Bitte sind positiv. Herzlichen Dank dafür!

Wenn du uns darüber hinaus unterstützen möchtest, hast du in unserem Shop (siehe unten) die beste Gelegenheit dazu.

Als letzter Schritt unserer Rettungsstrategie kommt auch ein Crowdfunding in Frage. Hier wären dann auch all diejenigen gefragt, die in den letzten Jahren von unserem Pässelexikon und/oder unserem Tourenplaner profitiert haben. Wenn du dir eine aktive finanzielle Unterstützung von quaeldich.de vorstellen könntest, würde uns das sehr freuen. Wir laden dich herzlich ein, dir heute schon Gedanken darüber zu machen. Sobald absehbar ist, wie hoch die finanzielle Lücke ist, und welchen Teil davon wir durch staatliche Hilfen schließen können, werden wir uns wieder an alle quäldich-Nutzer wenden.

Mehr Details zur Situation von quaeldich.de und zu unserer Rettungsstrategie kannst du auch in unserem Blog nachlesen:

15.3.: Absage der quäldich-Reisen bis Ende Mai
20.3.: Wirtschaftliche Folgen für quäldich.de und drohende Insolvenz
28.3.: Wege aus der Krise

Danke!

Unterstütze uns jetzt mit Shop-Einkäufen

Die einfachste Möglichkeit, uns zu helfen, ist der Kauf von quäldich-Kleidung. Damit tust du nicht nur uns, sondern auch dir einen Gefallen, haben wir doch dank unserer Designer von der zentrale Berlin äußerst schicke quäldich-Kleidung am Start:

Blaue-Berge-Kollektion

 Direkt zur Blauen-Berge-Kollektion im quäldich-Shop

Kollektion Rotes Bergtrikot

 Direkt zur Kollektion Rotes Bergtrikot im quäldich-Shop

 

Aber auch für das Pässequartett, das Bike-Condom und alles andere lohnt ein Ausflug in den

quäldich-Shop

Danke für deine Unterstützung!

quäldich-Kalender 2021: jetzt Bilder sichten und beisteuern

Ende April steht schon wieder der Redaktionsschluss für den quäldich-Kalender 2021 an, und natürlich sind wir hier krisenbedingt schon wieder im Verzug. Aber es soll ja weitergehen, und dann brauchen wir natürlich wieder einen quäldich-Kalender für 2021!

Bitte sei so gut und durchforste dein Archiv. Schick uns deine besten Bilder, damit wir wieder einen so tollen Kalender gestalten können, wie es uns für 2020 geglückt ist. Das geht nur mit deiner Hilfe!

Wie du deine Bilder einschicken kannst, ist alles auf unserer Rennrad-Kalender-Seite zusammengetragen:

rennrad-kalender.quaeldich.de/mitgestalten/

Ich bin mir sicher – trotz der hohen Anforderungen wirst auch du etwas in deinem Foto-Fundus finden. Wenn nicht, dann nutzt eure Frühlingsausfahrten, und gerne auch eure Touren auf den Inseln des Frühlings, und schießt Bilder, was das Zeug hält!

Was für eine dramatische Zeit! Bleib zu Hause, hilf dir und anderen, fahr’ alleine Rad und bleib’ oder werde gesund!

Dein Jan von quaeldich.de, im Namen des ganzen Teams!


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Völlig geschafft vom Aufräumen

Schusseligen Vereinsmitgliedern hält der Direktor den Rücken frei. Allerdings ist es ihm schlicht unmöglich, übrig gebliebene 4 Miniräder per Fahrrad nach Iserlohn zu transportieren …. da lässt auch seine sagenhafte Kraft nach. Aber flugs kam die Direktorin und lud den Cinquecento voll!

Also: wer noch ein Gefährt vermisst: es liegt im der direktorialen Waschküche in Iserlohn!

Dies ist ja ein durchaus vertretbarer Kollateralschaden nach dem gebührenden Neujahrsempfang, oder?

upcoming event: 09. Februar Neujahrsempfang 12:00 Uhr Gaststätte Peters

Nach mehrwöchigem Sichten des Heldenmaterials und intensiven organisatorischen Vorbereitungen kann das Direktoriat nun uneingeschränkt auf den bevorstehenden Neujahrsempfang hin- und verweisen. Das Folgende erscheint wichtig und beachtenswert:

1.  Treffpunkt 10:00 Abfahrt bei Gaststätte Peters!

2.  Es sei insbesondere nochmals darauf hingewiesen, dass der TOP “dabei und danach” jedes noch so unbedeutende Vereinsmitglied auffordert, mehr oder minder bedeutende Reden zu schwingen. Es darf auch gemalt, getanzt, gesungen oder sonstwie kreativ gearbeitet werden.

3.  Zu dieser Gelegenheit bringe ich das bestellte kretische Olivenöl mit – die Verteilgelegenheit ist günstig!

 

Agenda des Tages

10:00 Uhr  Treffen der Zweiradhelden bei Gaststätte Peters und turnusmäßige Ausfahrt
11:45 Uhr Eintreffen der Schwitzenden am Veranstaltungsort Gaststätte Peters – dem Winterquartier von Circus “berghoch….”
12:00 Uhr Eintreffen der weiblichen Gespinste und dem mit den Helden sympathisierenden Gefolge nebst Rekonvaleszenten.
im Anschluss Allgemeines und ungeordnetes Palaver – Einnahme erster Getränke
12:30 Uhr Kurzer Bericht des Direktoriats, präzise und treffsichere Aussagen zum Zustand , zur Zukunft und überhaupt des Clubs
12:45 Uhr Tosender Beifall, stehende Ovationen und nichtendenwollender Jubel durch die Anwesenden jedweden Geschlechtes
12:50 Uhr Lobpreisung des Direktors mitsamt Gattin durch den Schriftführer und Feuchtigkeitsbeauftragten (innen)
13:00 Uhr Stammessen 1 oder 2 – auf eigene Rechnung – eine Auswahlkarte stellt der Gastronom beim Eintritt der Gäste bereit
dabei und danach Vorträge gehobener Qualität von Würdenträgern des Clubs
ergänzt durch Redebeiträge untergeordneter Natur
vermutlich gegen Ende der Veranstaltung lässt sich das das Direktorat durch den Schriftführer entschuldigen und zieht sich in die Gemächer zurück

gez. Schäff

 

The Grünkohl Connection

…. wunderbarer Grünkohl mit wohlschmeckender Wurst. Herz und Darm, was wollt ihr mehr? Sülberg`sche Streuobstwiese? Sollt ihr haben!

Insbesondere wenn man vorher eineinhalb Stunden in Schlamm gewühlt hat und manches Mal an Stelle von Wegekreuzungen nur Wendeplätze gefunden hat. Gut, dass Finno die Grürmannsheide und auch Gerlingsen auch aus eher ungewohnten Perspektiven kennt.

Das war sie, die Tour von heute.

Dem Direktor bleibt nur, anerkennend dem Doppelgaragenbesitzer respektive Schriftwart und dem Grünkohlerweicher einen herzlichen Dank auszusprechend – insbesondere für die Möglichkeit, den Clubmitgliedern einmal mehr die Chancen zu liefern, unfassbaren Blödsinn zu reden und zu machen. Der Neujahrsempfang wird es zu Tage fördern. Glückauf!

Schnitten schmieren … !

Wenn wir morgen um 9:24 Uhr aus dem Bahnhof Winterberg heraustreten dann erwarten uns -1 Grad Celsius und Schneetreiben.

Dann heißt es: auf den Sattel und möglichst berghoch trampeln! Bloß nicht ins Cafe gehen … die Knifte vorher im Zug essen …. das gibt Kraft.

Erste Pause nach 30 km , Fredeburg oder so. Auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden …  😉

Nur der BeeVauBee …. und nnuuurrrr der BeeVauBeeeeehh …

Alles wird gut.

Das Telefonat mit dem Wirt der Domschänke des Brauhauses hat ergeben, dass er selbst großes Interesse hat, das Spiel um 18:30 Uhr zu sehen. Er wird das organisieren. Klar, dann müssen wir um 18:30 Uhr geduscht am Tisch sitzen – aber das bekommen wir hin, oder?

Auch der Holländer mit seinem B&B kann mit mit durchaus 8 Betten aufwarten. Er hat Platz – und sagt, dass die fußläufige Entfernung zum Brauhaus nicht mehr als 600-800 Meter sind. Schaffen wir.

Ventilmutterlutscher Lutz hochstapelt sich zum Reiseagenten!

Helden auf Tour am 6./7. April – Nicht Berleburg, sondern Winterberg ist das Ziel.

1.

Fröndenberg ab 08:05
Winterberg(Westf) an 09:24

Die Tickets für die Bahnfahrt besorge ich – und habe sie dann im Rucksack.

2.

Gefahren wird der Sauerland Höhenflug

3.

Die Übernachtung gestaltet sich wie folgt:

Bed and Breakfast, ein paar Hundert Meter raus aus dem Schmelztiegel Eslohe: Gasthaus Esseltal

https://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g651892-d11653244-Reviews-Gasthaus_Esseltal-Eslohe_North_Rhine_Westphalia.html

Die Bude wird von einem Holländer betrieben, das kann mir was werden …. Frühstück gibt es auch. 5,- p.P..

4.

Einen Tisch, 20.00 Uhr abends (für 10 Personen … weil die Behinderten nachkommen …. ), habe ich bestellt im Esloher Brauhaus –  auf Euren Wunsch – das macht einen guten Eindruck: selbstgebrautes Bier und Sauerländer Küche.